Dienstag, 7. Dezember 2010

Frau Nachbarin du fotografierst zu wenig..

.. und ich brauch unbedingt noch mehr Fotos für das Bewerbungsgespräch!

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Um mein Portfolio ein bisschen aufzubessern fand Mitte November ein Outdoorshooting statt. Mit dem Wetter hatten wir echt Glück, es war der einzige Tag der Woche, an dem es nicht regnete und wo die Temperaturen noch annehmbar waren. (Wir haben das Model mit Cola und einem Frühstücksbaguette bestochen :)

Ich hatte schon eine Strickjacke fertig, ein paar Tücher wären auch bereit gewesen. Das ist nur etwas wenig.
Hinzugekommen sind noch 2 einfache Jerseykleider mit 3 schmalen Falten im Vorderteil und ein Strickpulli. Der sollte irgendwie noch Ärmel bekommen, dafür hat die Zeit nur nicht augereicht. Gürtel und Ketten sind von Trödelmärkten, Ebay und Second Hand Läden. Das Model war wirklich super gut, sie kam uns an der Tram eher unscheinbar daher, ist für ein Model auch ein wenig klein, was man auf Fotos gut vertuschen kann. Die Makeup Artistin schminke sie, sie fing an zu posen und *puff* war sie einfach nur umwerfend. Bei der Bildauswahl hatten wir in der ersten Runde 100 Bilder von 300 Bildern als gut empfunden. Das ist *nicht* normal! Der Blick sitzt, sie kann selbstständig posen und eigentlich muss man nichts sagen. Sowas habe ich noch nicht erlebt. Die Makeup Artistin war auch super gut, hat die ganze Zeit beim Shooting die Haare gerichtet, nachgekämmt etc. Nur abpudern musste sie nicht noch einmal, das Model kam bei den Temperaturen nicht wirklich ins Schwitzen :D

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Für Praktikumsbewerbungsgespräche musste ich nach London. Die Designer haben nicht wirklich viel zu den Fotos gesagt, aber bei dem gestreiften Pulli sind alle irgendwie hängen geblieben. Der sollte ein wneig anders werden von den Streifen Proportionen her, aber dann hätte ich nochmal auftrennen müssen. Das macht man ja auch nicht. Er erinnert mich an eine Biene, aber damit komm ich klar. Nur habe ich die Frage mit Ärmel oder ohne Ärmel noch nicht geklärt. Ohne Ärmel ist das Teil sehr kastig, ein Gürtel ist somit Pflicht. Die Ärmel wären lange Ärmel die hauptsächlich gelb vorweisen sollten. Der Winter kommt, lange Äreml wären bestimmt von Vorteil..Was meint ihr? Ärmel ja? Nein?
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Bei den nächsten Bildern ist die Bearbeitung etwas anders. Das hat besser zum Styling gepasst .. und irgendwie sind die meine Lieblingsbilder geworden. Das Model fragte mich, wie ich denn so eine hübsche Schleife gebunden bekomme. *höhö*

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Fotograf: Sabine Zschaubitz
Design + Styling: Laura Schöneberg
Model: Lena Lobko
Make-up artist: Anna Bartoschek

Donnerstag, 25. November 2010

Imagevideo 30paarhaende

Bei der langen Nacht der Wissenschaft wurde unser Hochschullabel 30paarhaende präsentiert. Wir wollten eine moderne Umsetzung und haben uns für ein Imagevideo mit den für Mode so typischen Elektroklängen entschieden. Ich habe auch mitgemacht :)

Dienstag, 16. November 2010

Weihnachtsstimmung

Die Glühbirne von meiner Nähmaschiene ist kaputt. Irgendjemand sollte mal eine neue kaufen. Jetzt wo es abends schnell dunkel wird stellt sich das regelrecht als Problem herraus. Wirklich? Nö, ich habe frühzeitig mit dem dekorieren durch Lichterketten begonnen! :D

Was genäht wird seht ihr in ein paar Tagen. Die Bilder von dem Outdoor Shooting werden gerade bearbeitet. Wer sich jetzt umguckt wird feststellen, dass wir gestern verdammtes Glück mit dem Wetter gehabt haben, nicht eiskalt, mittags etwas Sonne und heute regnet es ununterbrochen in Berlin.

Freitag, 12. November 2010

Oben im Haus der Kulturen.

Ganz oben wurde der Bereich textile Flächengestaltung vorgestellt. Die Etage hat mir am Wenigsten gefallen, da hier versucht wurde *alles* unterzubringen und zu zeigen.. wie beim Tag der offenen Tür. Eigentlich sollte die Ausstellung sehr minimalistisch gehalten werden und keine Fotos oder Zeichnungen einfach auf Tische präsentiert werden. Die Dozentin die hierfür zuständig war hat sich leider geweigert dem Gesamtkonzept zu folgen. Sehr, sehr schade, das war für mich wirklich ein großer Minuspunkt.

Ohne Skizzenbücher oder weitere Erklärungen kam der Strickbereich aus. Ich mag Strick ja. Heute war ich in der Uni und habe wieder gestrickt so ca. 7 Stunden. Was dabei rausgekommen ist erzähl ich aber später.. es muss vorher noch zusammengenäht werden.
Unsere Dozenten legen bei der Gestaltung von Strickmodellen sehr viel Wert auf dreidimensionale Flächengestaltung. Die Farben die den Studenten zur Verfügung stehen sind daher Schwarz, Weiß, Grau- und Brauntöne, dadurch soll die Flächenbearbeitung mehr herraus kommen. Hm. Wobei auf dem Tisch für die 3. Semester habe ich heute ein paar Altrosa-, Orangetöne und ein Mint entdeckt. Vielleicht dürfen die mit ein wenig Farbe rumspielen. Auf dem letzten Bild sind 2 Strickbodys zu sehen. Einmal mit Leder eingestrickt und einmal mit den Resten vom Seidenchiffon der 30ph Kollektion. Alles was sie noch gefunden hatten ;) Der Pullover auf dem 2. Bild dürfte dem aufmerksamen Leser aus dem Video bekannt vorkommen. Den hätte ich gern. Den finde ich super klasse.
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Auf dem ersten Bild sieht man gut, wie auf dem geringen Platz der zur Verfügung stand, probiert wurde alles zu zeigen. Print-T-Shirts an den gesamten Fenstern, auf den Tischen davor Siebdrucke auf Papier und Skizzenbücher und zwischen den Säulen experimentelle Webtechniken. Beim Aufbau von dem Netz habe ich geholfen. Sone blöde Mistarbeit. Erstmal Studenten finden die eine 4m Leiter hochgehen, einer muss auf der Leiter zur Sicherung stehen und unten ist immer einer gewesen der die Fäden, die von oben runterkamen, festgeknotet hat. Das war mein Job. Nach 5 Stunden tat mir mein Nacken sehr weh vom ständigen Hochgucken. Fertig waren wir da aber noch nicht.
Die Printshirts fand ich nicht soo aufregend, deshalb gibt es dort auch kein extra Foto von. Auch nicht besonders aufregend waren die Siebdrucke mit ihren Skizzenbüchern auf den Tischen. Aber: meins wurde ausgestellt. Yeah. Ich fand die Sachen zwar gut, aber hätte auch die nicht zwingend hingelegt. Immerhin wurden 2 Sachen von mir ausgestellt. Unsere Modebereich hat etwa 280 Studenten da ist das schon ein guter Schnitt :) Sehr untypisch für mich ist hierbei das ich sehr grafische Prints entwickelt habe und die dann auf Verpackungspapieren gedruckt habe. Ich hätte auch Blumen und Pünktchen zur Auswahl gehabt, aber irgendwie wollte ich mal was anderes ausprobieren. Eine Dozentin die sich die Sachen angeguckt hat, während ich in der Nähe stand hat mich auch direkt darauf angesprochen: ihr gefiel das Cover von meinem Skizzenbuch so sehr. Hehe.
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Donnerstag, 11. November 2010

In der Mitte vom Haus der Kulturen.

Zuerst die Erstsemester. Die dürfen und sollen immer schön experimentell arbeiten. Am besten in einen Baumarkt gehen und gucken, wie man sich Mode bauen könnte. Joa, nicht unbedingt tragbar, aber es ist genau das, was man im ersten Semester machen will: so richtig die ... rauslassen!
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Daneben gab es experimentelle Schnittgestaltung im gleichen Stockwerk. Die Garderobe wurde komplett von Büsten erobert die nun die neusten Nesselmodelle vorführen.
Das erste Modell mit den 3 Lagen Schulterpolstern ist von mir. Sie fand es sehr gut wie sauber ich die Schulterpolster eingenäht habe. Der Stoff ist nicht stretchig, jede Schulterpolsteretage hat ungefähr 3 Stunden Konstruktion mit sich gebracht, mehrere Knoten in den Gehirnwindungen.. und? und? Es sieht nach nischt Besonderm aus. :D
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Neben weiteren Schulterpolsterversuchen gab es auch die Aufgabe von Schichtungen. Irgendwas in Papier Falten, dass dann versuchen in Stoff zu nähen und anschließend das Ganze zu einer Bluse formen. Auch leichter getan als gesagt, doch hier darf man sich ruhig austoben und es wird selten zuviel sein :)
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Das Schnittsemester im Master musste ihre Entwürfe sogar mit richtigem Stoff umsetzen. Zum Beispiel in dem Velourleder vom Türkenmarkt. Das beige "Zelt" gefällt mir besonders gut. Innen ist es mit blauem Leder verstürzt.. es muss höllisch schwer sein, aber ich finde es wirklich schön und faszinierend. Zu dem Kleid in der Mitte habe ich nur einen Kommentar gehört .. "ohh ein Ballon!" .. warum werden dann so wenige Ballonröcke draußen getragen, wenn es jedem gefällt? ;)
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Mittwoch, 10. November 2010

In den hinteren Räumen im Haus der Kulturen.

Das ganze Haus der Kulturen der Welt ist ja etwas.. DDR. Umso schwerer ist es dadurch einige Stellen modern und zeitgemäß zu gestalten. Zum Beispiel zwei kleine Konferenzräume ganz hinten in der Ecke, die mit Teppichware ausgelegt sind oder tolle braune Wandgardinen haben.

Im ersten Raum wurden Modezeichnungen durch Overheadprojektoren an die Wand geschmissen. Bilder an die Wand schmeißen ist ein toller Ausdruck. Was nicht an die Wände gepasst hat, wurde auf den Boden gelegt. Viele Zeichnungen, ein paar Modefotografien und ganz ganz tolle Püppchen. Die finde ich sehr dollig.
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Im anderem Raum wurden Drucke die sonst nur am PC erstellt werden auf Kissen gedruckt. 90 Stück, in die sich der Besucher einfach reinschmeißen durfte. Dazu ein paar Bachelorarbeiten zum Lesen und Schmökern. Wer die Bücher in Ruhe lassen wollte, konnte auch einfach nur die Diashow mit Modefotografien betrachten. Ich liebe diese Klickgeräusche!
Für die Modedikussion am Samstag mussten die Würfel mit Zeichnungen aus dem ersten Semester auch in den Kissenraum weichen. Im Flur wurde der Platz für die Stühle benötigt. Haufen Kissen und Kisten.
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Die Videos sind für meine Tante, weil sie aus dem Raum weichen musste als die Aftershowparty begonnen hat. Voll bescheuert.
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Nachtrag: Heute habe ich gehört, dass MissQ ganz zufällig von einem unserer Studenten entdeckt wurde. Er war auf einem "Konzert" von ihr hat sie angesprochen und sie hat zugesagt. Auch gut. Und ich muss auch hinzufügen, dass der Raum zum Verkleiden und Wand bemalen gar nicht zur HTW gehört hat. Das Komische daran ist, dass wir in Vorbesprechungen zur Ausstellung Konzepte und Ideen hatten, die eine Wand, ein riesiges Skizzenbuch oder ähnliches für die Besucher geplant hatten.
Was mich allerdings an dem Raum gewundert hat war, dass kein pinkes Tape in den Raum führte. Unser Leitsystem für das sehr verschachtelte Haus bestand aus pinkem Tape auf dem Fussboden und Kartons die Auskunft darüber geben, was gerade vorgestellt wird. Schnittkonstruktion im Mastersemester oder so :)
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Dienstag, 9. November 2010

Untem im Haus der Kulturen

Ich werde die Ausstellung teilen, nach Etagen.. so gibt es nicht 30 Bilder auf einmal und es bleibt übersichtlich.
Auf dem ersten Bild ist das rechte Outfit von einer Kommilitonin von mir. Der Rücken von dem Mantel ist mit kanadischem Smog verziert. Das wollte sie unbedingt mal ausprobieren.. und es hat auf Anhieb gut geklappt. Ich mag den Mantel sehr, ich würde einen anderen Stoff bevorzugen, aber hier wurde aus einer Not auch eher eine Tugend gemacht. Habe ich so tratschen hören.
Das zweite Bild zeigt die Zusammenarbeit zwischen Svarowski und der HTW. Seit die Wirtschaftkrise um sich greift, ist dieser Sponsor leider etwas sparsamer geworden. Für neuere Semester wird es wohl nur noch die Glitzerreste aus den letzten Semestern geben. Hoffentlich geht es ihnen wirtschaftlich bald besser.
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Das neue fahrradtaugliche kleine Schwarze. Auf dem Laufsteg gab es das Problem, dass die Sachen einfach nur schwarz und daher schwer zu erkennen waren. Hier im Flur aber Stilecht mit Fahrrad ausgestellt. Daneben zeigten ein paar Bildschirme kleine Videos, die zu diesem Thema entstanden sind. Mädchen ziehen sich an, schminken sich, nehmen sich ihr Fahrrad und fahren zur Party - natürlich mit dem kleinen Schwarzen. Hehe.
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Was ich jetzt nicht fotografiert habe war ein Raum, in dem man an eine Wand etwas kritzeln konnte. Wie fanden die Leute die Ausstellung oder einfach nur viele Schriftzüge. Und jetzt auch Käfer und Domo.
In dem Raum man sich Tücher und Hüte aufsetzen und Polaroidfotos knipsen, die dann an die Wand gepinnt wurden, auch eine sehr coole Idee. Ich hab mich aber nicht getraut :)

Montag, 8. November 2010

In Bewegung

Die Modenschau der HTW hat auch noch eine genauere Auswertung verdient. Ich fande die Modenschau wirklich sehr gut! Sie hat mir sogar besser gefallen als die 30paarhaende Show zur Fashionweek. Der große Saal im Haus der Kulturen der Welt war wirklich gut voll, es wurden viele Modelle aus allen Semestern gezeigt. Sehr interessant, so gebündelt einen Querschnitt durch den Modebereich an unserer Schule zu bekommen. Das ganze wurde durch einen Liveact begleitet.. DJane, Sängerin, ich habe keine Ahnung, aber sie war wirklich toll! Ich denke MissQ wurde durch eine Dozentin reingeschmuggelt.. ich kenne da jemanden der hat lange in Barcelona gearbeitet! ;)
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Eröffnet wurde die Modenschau mit einem Auszug aus der aktuellen 30ph Kollektion. Danach ging es mit den Semestern aufsteigend weiter, bis hin zu Bachelor Arbeiten. Ab und an gab es auch ein paar Herrenoutfits zu sehen :)
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Einige Models konnten absolut nicht laufen, ich denke aber nicht, dass der Job so gut bezahlt wurde, um sich wirklich sehr gute Models zu holen. Nunja, wenn wir Designer erstmal alle groß sind ... ;)

Besonders gut gefallen haben mir zwei Bachelorarbeiten. Die Erste ist nur in schwarz gehalten. Etwas Leder, etwas Strick unregelmäßig verarbeitet und düster. Irgendwie fand ich das sehr cool.
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Die andere Bachelorarbeit hatte ganz hinreißende Strumpfhosen und Söckchen. Finde ich die toll! Die Schnitte sind modern, tolle Farben - sehr solide Arbeit. Das würde ich so kaufen!
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