Samstag, 30. Oktober 2010

200g

Ich habe bei der Hamburger Wollfabrik Wolle bestellt, und für die 2 Nachbarinnen gleich mit. Leider ist das Paket noch nicht da (es gibt zur Zeit Lieferverzögerungen, der Herbst fängt an und alle wollen Stricken! ;) Ein guter Grund die Restwolle von.. Oma?.. Mama?.. zu vertsricken. Das große Knäul Polyacryl für 7,50DM hat ein neues Leben bekommen, als Strickjacke würde ich sagen. Mit den Maschinen in der Uni geht das recht fix und das Bisschen Handarbeit beim Zusammenfügen der Vorder- und Rückenteile habe ich auch noch hinbekommen. In ungefähr 4 Stunden war das Teil fertig.

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Die Spitze vom Rückenausschnitt sollte genau beim Hals sitzen. Zieht man das Strickteil dorthin, wird der Saum hinten zu kurz und vorne zu lang. Das nächste Mal weiß ich, das ich Vorderteile und Rücketeil gleich lang machen kann, auch wenn das Zusammentreffen der Teile keine Schulternaht werden soll, sondern eher eine Passennaht auf dem Rücken. Strick ist doch ganz anders als normales Nähen mit Geweben etc.
Die Passennaht ist auch nicht so schön geworden, erst beim Zusammenhäkeln ist mir eingefallen, das ich diesen Schritt auch auf der Maschiene hätte machen können. Das sähe ordentlicher aus und ginge schneller ;)

Das Muster der Jacke sind Nadelzüge, gewollte Laufmaschen irgendwie. Das ist auch die einzige Möglichkeit auf unseren Strickmaschienen einen "Rippanfang" für den Saum zu bekommen. Der fällt schöner, rollt sich nicht ein, ist aber nur eine Imitation. Die anderen Strickmaschienen kann ich noch nicht bedienen, ich glaube, die könnten einen echten Rippanfang stricken.

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Die Strickjacke am besten mit Gürtel und Tuch kombinieren, für den echten Berliner Look. Die Tücher habe ich vor ein paar Wochen genäht. Haha, darf man das als Nähen bezeichnen? Auf dem einen Tuch ist sogar Klöppelspitze vom Trödelmarkt aufgenäht, die liegt hier schon Jahre rum und hat endlich ihre Bestimmtung gefunden.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

"Da gibts auch noch andere Tiere in der Stadt ..

..und die ham dit Leben so schon lange satt."
Das schöne an den Ohrbooten: der Dialekt. Berlinern. Toll! :)

Wie passend, das ich neulich im Tierpark war und Tiere gemalt habe. Die Elefanten finde ich toll, die haben ein kleines Baby und das ist immernoch so tapsig wie im Frühjahr. Es fällt nur nicht mehr soviel hin, die richtige Mutter zu finden, wenn man Hunger hat, ist aber immernoch nicht soo leicht ;)

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Mir fiel es sehr schwer die Tiere zu zeichnen, weil die "Gesichter" so ganz anders sind, als beim Menschen. Selbst wenn die Nase gnubbliger oder größer ist als sonst, die Beine länger als in Natur, die Nase kommt bei einem Menschen immer zwischen die Augen etc. Bei so einem Tier ist das irgendwie nciht so, da musste ich sehr genau hingucken, um dann nur hinzukritzeln, wie die ungefähr aussehen. Aber das macht Spaß, auch wenn die Elefanten sich ständig umdrehen.. nunja, wer steht denn noch so ähnlich da... bei dem wird dann weiter gezeichnet ;)

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Weiterhin habe ich Mode einer ehemaligen Dozentin abgezeichnet, Porträts beim Bahnfahren und nunja - Skizzen.
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Dienstag, 19. Oktober 2010

Shoot.

Für das Modell aus dem letzten Semester (ich hinke etwas hinterher mit dem Blog) gab es auch ein Fotoshooting. Alles sehr knapp vor der Abgabe, dadurch wieder viel Stress und Hektik beim Shooting. Geht so etwas entspannt?

Das Styling fanden wir (Fotograf, und 2 Modedesigner, die das Shooting organisierten) total schön von der Idee. Nur das diese Frisur auf den Fotos etwas.. doof aussieht. In Echt war das irgendwie überzeugender, sonst hätten wir dem Visagisten etwas Anderes vorgeschlagen. Wir wollten es so, es hat nicht ganz geklappt, aber bei meinem Modell, hat es noch wirklich gut gepasst. Die anderen Outfits passen mit der Frisur überhaupt nicht zusammen. Ich kann meine Fotos aber mit guten Gewissen veröffenltichen. Tadda!

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Fotograf: Sabine Zschaubitz
Designer: Laura Schöneberg
Model: Anne Zilz
Visagist: Volker Deckert

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Umgeändert.

Mein Semestermodell habe ich fertig gestellt.. ein ganz Anderes. Mit dem letzten Versuch war ich nicht zufrieden und habe mir als nächsten Schritt überlegt, was ich an dem Teil den überhaupt mag:
(noch ca 2 1/2 Wochen bis zur Abgabe)
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Mit den Stoffbearbeitungen war ich zufrieden, also Jersey auf Jersey nähen um Streifen zu bekommen und Falten nähen, diese aufschneiden etc. Die Farben waren mir zu grell insgesamt und durch die vielen Streifen und farbigen Einfassungen wurde mir das Teil insgesamt zu .. punkig? Aber billiger Punk aus einem Mädchenmagazin ;) Ich hätte es gerne etwas eleganter und so habe ich neue Stoffe gesucht, die dezentere Farben haben.
Mit der Rockform habe ich auch etwas experimentiert und wollte gerne einen leicht schwingenden Rock. Auf den Fotos geht es um die Silhouette, ein Ballonrock war nicht vorgesehen.
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Für die Stoffbearbeitung mit den aufgeschnittenen Falten brauchte ich sehr viel Stoff .. für einen ausgestellten Rock hat es nicht gereicht. Für einen engen Rock, der in der Taille mit einem Gummibund gehalten wird, habe ich 3m Stoff vernäht. 3m Falten nähen nur um diese dann aufzuschneiden.. nunja. Muss jetzt, ich wollte es ja so.
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Für die Abgabe sollten wir aus diesem Modell noch weitere Abwandlungen entwerfen. Ich habe mich selbst als Figurine genommen, das Thema "It's me - not you" fordert das förmlich heraus. Das ganze wurde dann von mir bekritzelt, das habe ich eh im ganzen Skizzenbuch getan.. und irgendwie sehr viel Spaß dabei entwickelt :)
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Als auf einen Entwurf die Fleige landete, hatte ich sogar eine schöne Stimmung, die ich in der "künstlerischen Darstellung" wieder aufgenommen habe. Morbide, alt und bieder. Das finde ich schön :)
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