Freitag, 12. November 2010

Oben im Haus der Kulturen.

Ganz oben wurde der Bereich textile Flächengestaltung vorgestellt. Die Etage hat mir am Wenigsten gefallen, da hier versucht wurde *alles* unterzubringen und zu zeigen.. wie beim Tag der offenen Tür. Eigentlich sollte die Ausstellung sehr minimalistisch gehalten werden und keine Fotos oder Zeichnungen einfach auf Tische präsentiert werden. Die Dozentin die hierfür zuständig war hat sich leider geweigert dem Gesamtkonzept zu folgen. Sehr, sehr schade, das war für mich wirklich ein großer Minuspunkt.

Ohne Skizzenbücher oder weitere Erklärungen kam der Strickbereich aus. Ich mag Strick ja. Heute war ich in der Uni und habe wieder gestrickt so ca. 7 Stunden. Was dabei rausgekommen ist erzähl ich aber später.. es muss vorher noch zusammengenäht werden.
Unsere Dozenten legen bei der Gestaltung von Strickmodellen sehr viel Wert auf dreidimensionale Flächengestaltung. Die Farben die den Studenten zur Verfügung stehen sind daher Schwarz, Weiß, Grau- und Brauntöne, dadurch soll die Flächenbearbeitung mehr herraus kommen. Hm. Wobei auf dem Tisch für die 3. Semester habe ich heute ein paar Altrosa-, Orangetöne und ein Mint entdeckt. Vielleicht dürfen die mit ein wenig Farbe rumspielen. Auf dem letzten Bild sind 2 Strickbodys zu sehen. Einmal mit Leder eingestrickt und einmal mit den Resten vom Seidenchiffon der 30ph Kollektion. Alles was sie noch gefunden hatten ;) Der Pullover auf dem 2. Bild dürfte dem aufmerksamen Leser aus dem Video bekannt vorkommen. Den hätte ich gern. Den finde ich super klasse.
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Auf dem ersten Bild sieht man gut, wie auf dem geringen Platz der zur Verfügung stand, probiert wurde alles zu zeigen. Print-T-Shirts an den gesamten Fenstern, auf den Tischen davor Siebdrucke auf Papier und Skizzenbücher und zwischen den Säulen experimentelle Webtechniken. Beim Aufbau von dem Netz habe ich geholfen. Sone blöde Mistarbeit. Erstmal Studenten finden die eine 4m Leiter hochgehen, einer muss auf der Leiter zur Sicherung stehen und unten ist immer einer gewesen der die Fäden, die von oben runterkamen, festgeknotet hat. Das war mein Job. Nach 5 Stunden tat mir mein Nacken sehr weh vom ständigen Hochgucken. Fertig waren wir da aber noch nicht.
Die Printshirts fand ich nicht soo aufregend, deshalb gibt es dort auch kein extra Foto von. Auch nicht besonders aufregend waren die Siebdrucke mit ihren Skizzenbüchern auf den Tischen. Aber: meins wurde ausgestellt. Yeah. Ich fand die Sachen zwar gut, aber hätte auch die nicht zwingend hingelegt. Immerhin wurden 2 Sachen von mir ausgestellt. Unsere Modebereich hat etwa 280 Studenten da ist das schon ein guter Schnitt :) Sehr untypisch für mich ist hierbei das ich sehr grafische Prints entwickelt habe und die dann auf Verpackungspapieren gedruckt habe. Ich hätte auch Blumen und Pünktchen zur Auswahl gehabt, aber irgendwie wollte ich mal was anderes ausprobieren. Eine Dozentin die sich die Sachen angeguckt hat, während ich in der Nähe stand hat mich auch direkt darauf angesprochen: ihr gefiel das Cover von meinem Skizzenbuch so sehr. Hehe.
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1 Kommentar:

Melle hat gesagt…

hübsch hübsch =)
Glückwunsch zu den ausgestellten Sachen.

manchmal is weniger mehr, als wenn man alles auf einen Haufen quetscht ^^;