Donnerstag, 1. Dezember 2011

Bald nun ist Weihnachtszeit.

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Jaha, unermüdlich schreitet sie vorran. Die Weihnachtszeit. Mist. Weihnachten ist klasse, nur dieses Jahr ist das auch der Countdown für meine Bachelorarbeit. Und das ist nicht gut, ich hänge etwas hinterher und muss mich für die nächsten Wochen in meinem Zimmer vergraben. Dafür wird die Kollektion richtig gut. Ich freu mich schon unendlich aufs Nähen!
Etwas erfeuliches: meine Mutti hat mir einen Adventskalender gemacht. Den hat sie gestickt (das ist gestickt!), als sie mit meiner Schwester schwanger war. Und klein Laura, grade mal 2 Jahre alt geworden, konnte schon prima Schokolade mampfen. An den Ringen wird immer Schokolade gehängt, meistens diese Holkörper mit dem vorgefertigtem Bändchen. Zwischenzeitlich musste ich den Kalender mit meiner Schwester teilen - nur jeden zweiten Tag Schokolade futtern. Aber dieses Jahr, dieses Jahr habe ich sogar zur Hälfte Pakete am Kalender! Das gab es noch nie. Verwöhntes Kind. Er hängt etwas schief von dem ganzen Gewicht. Heute waren Hals- und Rachen-Lutschbonbons drinne :) Ich bin für den Winter grüstet.
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Auf Grund fehlender weiße Wände, musste sich der Kalender in die Bildergalerie einordnen. Vorher hingen ein paar alte Familienfotos, Briefmarken und Zeitungsbilder in Rahmen an der Wand. Für der Ausstellung im Stattbad Wedding habe ich Zeichungen von mir eingerahmt. Ab an die Wand damit, so einfach komm ich nie wieder an fertige Bilder. Im Bett erkennt ihr ein glückliches Kissen, das mir meine Schwetser genäht hat. Jetzt nicht sichtaber: es hat auf dem Po ein rosa Herz :) Die Quilt-Tagesdecke hat mir meine Tante genäht. Sie dachte, dass wäre eine schöne dünne Sommerdecke. Ich denke: der Sommer ist vorbei, das ist die Tagesdecke zum hübsch aussehen.

Dienstag, 15. November 2011

Spatzen, Eulen und Elefanten im Stattbad

Weiter geht's mit Schmidt's Katzen: Natürlich gab es neben mir noch viele weitere Aussteller unserer Hochschule. Was mir gefallen hat will ich euch zeigen.

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Zeichnungen auf alten Buchseiten. Super, ich mag ja altes Papier.

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Dann kam die lange Galerie. Wir befinden uns gerade in der zweiten Etage. Unten ist das alte Schwimmbecken und oben an der Wand entlang kann man laufen. Und Bilder aufhängen.

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Da hätten wir zum Beispiel Bilder von Eulen. Ich bin ja nicht mehr geworden. Ganz toll. Nur in schwarz weiß gezeichnet und jede Federschuppe anders - die waren so toll. Zwischendurch ein paar dicke, kugelrunde Spatzen die den Po in die Luft strecken. Herrlich!

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Als nächstes: Fenster in allen möglichen Varianten. In den alten Rahmen wurden verschiedene Sachen ausprobiert - alles zum Thema Optik. Faszinierend war ein Bild aus Kreuzen, die erst beim schräg Draufgucken lesbar wurden. Ansicht -ssache. Eine Kassenbonrolle bildete die Visitenkarten, auf der eine Internetpage gestempelt war. Super Idee.

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Wäre ich nicht beim Modedesign geblieben, hätte ich auch Kommunikationsdesign studiert. Schwerpunkt Typographie. Was heißt Schwerpunkt, ich hätte den ganzen lieben, langen Tag *nichts* anderes mehr gemacht außer schreiben, Schriften angucken, Schriften entwickeln, Buchstaben malen, Zitate sammeln und das Ganze in ein vernünftiges Layout packen. Bei meinen Semesterarbeiten freue ich mich regelrecht auch darauf, endlich mit dem Layout anzufangen, wo kommt der Text wie hin, wirkt das dort gut, ist es lesbar und hübsch? Andere Schriftart? Was mach ich jetzt eigentlich fett gedruckt? Toll. Und liebe Kinder schreibt mal wieder mit der Hand, es ist gesund. :)

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In der Etage darunter gab's was zum Mitmachen. So etwas kommt immer am Besten an. Der Eine hatte Postkarten bedruckt zum mitnehmen (meine Schwester hat eine ergattert), bei mir durften die Skizzenbücher angefasst werden und für alle anderen gab es Punkte zum einkleben ins Berliner Straßen- und U-bahnnetz. Super Idee. Welcher ist der schönste Bahnhof? Wo gibt's den besten Mitternachtsimbiss? Längste Wartezeiten? Schöneweide war als kleines Kreuz unter den Fliesen vertreten. Frechheit. DAS hätte man schonmal deutlicher zeichnen können, hier ist doch unsere Uni, da gibt's ne Menge drüber zu berichten!


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In alten Duschkabinen wurden verschiedene Outfits arrangiert. Und mein Lieblingsteil von der Fashionweek Show der HTW. Die mitverantwortliche Dozentin war auch bei Schmidtz Katzen, konnte ich sie gleich mal ausfragen. Das rechte Teil ist also selbstgewebt aus 500 verschiedenen Stoffen, soweit so gut. Dafür haben die Mädels sich selbst einen Webrahmen gebastelt, der Rund geht, sodass das Teil keine Naht braucht. Über Blumentöpfe, damit die Form schön ballonig wird. Cool, oder?

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Eine weitere Bildergalerie gab es auch. Hübsche Zeichnungen wie ich finde, meine Schwester hatte dazu aber ganz andere Interpretationen... pff.

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Aus dem Fach für kreative Schnittgestaltung (so nenn ich's mal), gab es auch Sachen der Modedesigner anzugucken (dieses Jahr nicht unterrepräsentiert!). Die Denimteile wurde vor eine Wand drapiert, die Wand war von einer vorigen Ausstellung noch so.. da gab es auch erstmal Diskussionen, damit die jetzt nicht geweißt wird. :) Wie man's macht, macht man's verkehrt, dem einen nicht weiß genug, der andere brauch unbedingt weiß... Zum Beispiel die nächste Wand: die hatte das Stattbad Wedding extra nochmal geweißt (bei der Begehung sah das ganz anders aus) und so konnten sieben Kommunikationsdesigner direkt eine Unterwasserillustration draufmalen. Finde ich toll. Eher links gibts einen Elefanten mit einem Korken im Rüssel (Schwester: Warum hat der denn nen Korken im Rüssel? Ich: Na sonst kann der doch nicht Unterwasser sein!).

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Auf den Bildern vom letzten Post sind vielleicht die Besucher etwas zu kurz gekommen. Unser Raum war wirklich die ganze Zeit über gut besucht. Hier seht ihr mich im Gespräch mit der netten Designkonkurrenz der Udk ;) Es ist toll mit anderen Leuten Meinungen auszutauschen. Die letzten Bilder sind von meiner Nachbarin gemopst (dankeschön).

Sonntag, 13. November 2011

Das geht ja ab wie Schmidt's Katzen!

Zum Wintersemester veranstaltet der Fachbereich Gestaltung immer eine Erstsemesterparty für alle Neuankömmlinge. Das Tolle daran ist, dass es nicht nur eine Party ist, sondern die Alten Studenten ihre Werke zeigen und eine Ausstellung organisieren. Schmidt'z Katzen - Ausstellung mit Mucke.

Dieses Jahr wurde ich von einer Kommilitonin überredet, dass wir auch was machen. Die Modedesigner sind immer schrecklich unterepräsentiert.
Die Location im Stattbad Wedding war echt der Hammer. Perfekt für unsere Zwecke! Das Bad mit seinen ganzen Duschen und Umkleidekabinen wurde umgebaut, um besser für Ausstellungen genutzt werden zu können. Große Rigips Wände wurden aufgestellt, bei denen regelmäßig Bohrlöcher zugekleistert werden und die Wände wieder weißgestrichen. Oft darf deshalb auch direkt an die Wände gemalt werden, wenns dem Stattbad gefällt bleibts vielleicht noch länger dran :)

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Ich habe meine Zeichnungen und Illustrationen ausgestellt, dass ist das was eh Vielen an meinen Arbeiten gefällt, da habe ich keinen Stress noch was Neues zu machen. Trotzdem war es ein Drama die richtigen Bilder auszusuchen. Zuerst habe ich alle Skizzenbücher und Schubladen durchgeguckt und alles genommen was gefällt. Das zog sich dann insgesamt nicht so gut zusammen und war zu unruhig - gerade da ich auch nur die Bilderrahmen nehmen konnte die noch überall rumflogen. Später habe ich fast nur Porträts ausgewählt, ein bisschen Architektur aus London und ein bisschen Mode und noch weniger Tierzeichnungen.
Da ich bei der Begehung einen ganzen Raum für uns ergattern konnte, die andere Modedesignerin dann abgesprungen ist, habe ich meine Nachbarin bequatscht mitzukommen. Ganz schön doll bequatscht sogar. Hat aber geholfen und das Endergebnis zählt. Während Andere die ganze Woche schon die Ausstellung vorbereitet haben, sind ich und Frau Nachbarin 1 1/2 Stunden vor Eröffnung angereist, haben unsere Koffer geöffnet, Sitzkissen verteilt und Bilder an die Wand gehängt. Ganz einfach, ganz schnell und ohne große Katastrophen und Zeitinvestitionen. Meine Bilderanordnung hatte ich zuvor auf meinem Bett geübt.

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Von Kommunikationsdesignern habe ich dann noch gelernt, das diese wild gehängten Bilder eine "russische Hängung" sind. Unter meiner russischen Hängung habe ich noch einen alten Koffer mit einer schönen Uhr und eine Topfpflanze gestellt. Dazu ein paar Sitzkissen und dann meine schönsten Skizzenbücher in den Koffer.
Ich hatte im Vorfeld wirklich große Bedenken, ob ich mit meinen Skizzen nicht ein wenig doof dastehe. Gerade Kommunikationsdesigner ziehen ihre Projekte immer sehr professionell auf, ich war mir sehr unischer, ob ich da überhaupt in die Ausstellung passe. Und dann kamen die Besucher.
Meine Skizzenbücher Sitzecke kam richtig gut an. Die Kissen waren fast die ganze Zeit besetzt und einige habe ich sogar doppelt dort rumsitzen sehen. Einer hatte ein bisschen reingeguckt und ist dann erstmal aus dem Raum gegangen. Kam dann später nochmal wieder, um sich wirklich alle anzusehen. Es sah richtig gemütlich aus, wie vor dieser Wohnzimmerbilderwand mit Topfpflanze die Besucher saßen und gelesen haben.
Auch entgegen jeder Bedenken der Kritiker, ist den Skizzenbüchern nichts passiert. Ganz im Gegenteil. Die Leute die sich wirklich die Mühe gemacht haben, sich hinzusetzen haben mit sehr viel Vorsicht und Respekt in den Büchern geblättert. Im Gespräch mit Einigen kam auch raus, das sie es als sehr "mutig" empfinden, dass ich meine Skizzenbücher zeige, da sie das als sehr persönlich empfanden und niemals soviel von sich gezeigt hätten. Fanden es aber super interessant in den Büchern rumzuschmökern. Das ist das Ding mit den Skizzenbüchern: jeder will sich welche angucken, aber niemand will seine zeigen. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden sie zu präsentieren. Nächstes Jahr würde ich nur mehr Sitzkissen hinlegen. Gerne auch den ganzen Boden voll, dann geht niemand mehr aus unserem Raum. Aufgeschlagene Skizzenbücher sind auch super wichtig. Dann hatten die Leute nicht so Hemmungen rumzublättern, und eine Studentin erzählte mir auch, dass sie sich nur hingesetzt hatte, weil das aufgeschlagene Buch so schön aussah :)

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Sonntag, 30. Oktober 2011

Happy Halloween!

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Auf der Suche nach Blogs mit Bento Rezepten bin ich über einen gestolpert, der gerade ein Gewinnspiel ausgeschrieben hat. Thema: Halloween. Yeah! Wie ich Herzförmige hartgekochte Eier hinbekomme weiß ich nun auch, aber meine vegetarische Hackbällchen-Spinne ist viel cooler :)

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Mein Deckel ist schön hoch, hier haben das Babybesteck und noch einige Gummitierchen genug Platz. Im Dip ist ganz viel Knoblauch, das finden die Hackbällchenvampirköpfe natürlich doof.. denn sie wurden zusammen mit den Radieschengespenstern einfach reingeditscht. Die Maus hat Kreuzchenaugen (=tod) weil sie den Fliegenpilzen zu nah gekommen ist. im Fratzenpaprikakopf ist die Reispfanne vom Vortag drin, diese wurde mit Wallnusshirn ergänzt. Die Monster-Trauben-Augen sind nicht so gut geworden. Mit Lebensmittelfarbe wollte ich noch so Adern raufmalen.. aber da haben die Augen nur angefangen zu weinen, weil die Farbe zu flüssig war :)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Ringel Ringel Reihen

Wir sind der Kinder dreien,
wir sitzen unterm Hollerbusch
und machen alle husch husch husch.

Was das soll frag ich mich. Dieses Kinderlied ergibt für mich irgendwie keinen Sinn. Ich denke auch den Kindern ist nicht ganz bewusst, warum sie jetzt unterm Holunderbusch sitzen sollen. Dem kann ich Abhilfe verschaffen, liebe Kinder kommt hervor und helft mir die Beeren abzupflücken. Das gibt dann für alle lecker Saft. Mjammi.

Anfang Oktober jedenfalls war nochmal super tolles Wetter zum Pflücken von Beeren. Die Holunderbüsche hinterm Garten meiner Mutter wurden von mir schon fachkundig abgegrast. Vagen Erinnerungen folgend sind wir dann auf eine Wiese hinterm Dorf gefahren: Volltreffer. Es gab hier noch Unmengen an Beeren. Und ganz viel tolle Landschaft.
Wenn die Rinde vom Holunder abfällt, gibt es eine schöne glatte Oberfläche. Statt Weihnachtsbäumen fordere ich sich abgestorbene Holunderbüsche ins Haus zu holen. Ist auch besser für den Staubsauger. Ohne Nadeln.

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Diesmal wurde aus den Beeren Saft gemacht. Ich habe die Beeren wieder gewogen, dann mit Wasser bedeckt gekocht. Bei 3,5kg Beeren habe ich gleich den Zucker hinzugegebn (1kg). Meine Oma meinte ich solle die Beeren gleich im Topf noch stampfen. Das ich da nicht alleine draufgekommen bin. Nachträgliches Ausdrücken mit dem Handtuch ist doch recht mühsam. Nach 20min kochen habe ich nochmal 3 Liter Wasser hinzugegeben um den Saft zu strecken, so war er doch recht konzentriert. Das ganze wurde noch heiß in Flaschen abgefüllt, in der Hoffnung, dass diese ein Vakuum bilden.

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Die durch ein Handtuch gesiebten Beeren haben ausgedrückt schonmal genug Saft zum probieren gegeben. Da habe ich dann gemerkt, dass die Beeren den Zucker nicht aufnehmen - der ausgepresste Saft war doch noch sehr holundertypisch bitter. Nachsüßen.

Nun die schlechte Nachricht, nach 3 Wochen sind die Flaschen alle schlecht geworden. Ich denke, dass mit dem Vakuum hat nicht so gut geklappt - mit Ausnahme von einer Flasche. Ich habe Ex-Glühweinflaschen benutzt, mit Gummi-Plopp-Verschluss. Und die einzige Flasche die überlebt hat, war eine alte Weinflasche mit Schraubverschluss (als die Glühweinflaschen alle waren). Hier hat man beim Erkalten auch gut gemerkt, wie das Vakuum den Deckel angezogen hat und eine kleine Delle entstand. Nächstes Jahr wird alles besser.

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Montag, 24. Oktober 2011

Wie ein Mexikaner.

Seit Monaten liegt hier schon eine Ikea-Decke rum. Sie war ein echtes Schnäppchen für 5€, ist im Versatz gestrickt und hat tolle Farben!
Mein Plan war ziemlich einfach: Loch rein, Poncho haben. Genauso hat es auch geklappt. :) Das Loch habe ich schnell in der Uni mit der Überwendlich-, Overlock-, Kettelmaschiene versäubert. Zwischendurch wurde noch an der Puppe rumdrapiert und überlegt, ob da eine Knopfleiste hin soll. Habe mich letztendlich aber dagegen entschieden, weil ich mich so nicht auf "vorne" festlegen muss. Deshalb ein rundes Halsloch genau in der Mitte.

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An der heimischen Strickmaschiene wurde dann ein Rippbündchen gestrickt. Ich habe die volle Breite genutzt! Dafür brauchte ich auch den extra langen Kamm zum Beschweren und Einhängen in das Gestrick.. mein langer Kamm hat aber keine Gewichte. Beschwert also nicht soo gut. Not macht erfinderisch: meine Glasteelichter von Ikea (die ich normalerweise zum Beschweren von Schnitten benutze) habe ich in Säckchen gestopft und in den Werkzeugschubladen habe ich noch Haken gefunden. Vorne eine Victorias Secrettüte, dann kleines schwarzes Säckchen in dem Mal Schmuck war und zum Schluss zwei Ikea-Stoffbeutel die ich meiner Mutter gemopst habe. Vor langer Zeit.

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Hier auf den Bilder sieht man ganz gut, warum es so schön ist, dass ich den Poncho drehen kann: grade Seite vorn, mit oder ohne Fransen, oder zipfelig und schräg. Mit Gürtel haben wir sogar ein hübsches Ethnokleid. Ziemlich viel Ethno. Wie ein Mexikaner. Im Winter möchte ich den Poncho gerne über schwarze Mäntel ziehen - Farbe! Ich bin gespannt ob das klappt, oder ob es doch nur bei einer Decke für Fernsehabende bleibt. :)

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Samstag, 8. Oktober 2011

Mit Essen spielt man nicht.

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Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer einer Bentobox. Natürlich könnte ich mich auch mit der normalen Stullenbüchse zufriedengeben... die Bento lässt sich doch aber so schön stapeln :) Ich denke zwar nicht, dass ich irgendwann mit solchen oder diesen Bentos in die Uni gehen werde, trotzdem möchte ich wenigstens hart gekochte Eier in Form von einem Häschen und Karottenblumen haben. Und Kiwischmetterlinge sehen auch recht leicht aus. Viel wichtiger ist mir aber das "Essprinzip" viele verschiedene Sachen (süß, sauer, herzhaft, süß, fruchtig, würzig..) gut in eine Box zu packen. Daher bin ich ein großer Fan von den flachen stapelbaren Boxen, mit Trennwänden und irgendwann auch Silikonförmchen.

Aus London hatte ich meiner Schwester und mir einen Sandwichstempel mitgebracht. Dort natürlich sofort ausprobiert - alles wie geplant, bei dem Wabbeltoastbrot bleibt die Form gut sichtbar erhalten. Nur das etwas festere deutsche Toastbrot wehrt sich dagegen. Wenn ich mit aller Kraft (die Tischplatte merk ich schon) auf das Sandwich eindrücke und es dann toaste... kann man bei dem Motiv grade man so die Herzchen erahnen. Über Nacht kam mir dann die Idee, das Toast etwas anzutoasten, dann meine gewaltige Kraft mit Hilfe des Stempels kundzutun und dann weitertoasten... tadda! Ein perfekter Bär und man erkennt sogar die Pupillen :) So ein Firlefanz.

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