Montag, 28. Februar 2011

St Paul's Cathedral

Am letzten Tag von meinen Besuchern sind wir in die St Paul's gegangen. Einer meiner Hauptorientierungspunkte in London, da auch sie oft von weitem zu sehen ist! Ich muss sagen, die St Paul's ist von innen wirklich richtig schön, viel Kitsch, trotzdem sehr schön. Der Eintritt in der St. Pauls ist mit 12 Pfund nicht wirklich billig, aber den IPod-Audioguide bekommt man ohne Aufpreis gestellt. Zu den Sachen die mich überrascht haben gehört definitiv, dass Prinz Charles und Prinzessin Diana in der St. Paul's geheiratet haben. Ich dachte Hochzeiten finden immer in der Westminster Abbey statt, dem war in diesem Fall nicht so.
Wenn man unter der Kuppel steht, kann man noch ganz gut die Deckenmalerei erkennen. Über dieser inneren Kuppel wurde eine größere äußere Kuppel gebaut, damit die St Paul's Cathedral auch von außen und von weitem gut zu erkennen ist. Das finde ich total genial.. die schummeln, nur damit wir alles besser sehen können! :D
Vor ein paar Jahren wurde sie von außen und von innen restauriert. Innen haben sie nur Wasser und Zahnbürsten benutzt, um den Schmutz der vergangenen Jahre abzubekommen. Nur sehr selten wurde eine milde Seife verwendet. Von außen wurde mit Hilfe von Luft gearbeitet. Die Hauptrestauratorin war ganz beeindruckt, dass selbst an den Säulen in 30m Höhe Verzierungen wie Äpfel rundum perfekt gestaltet wurden. Den hinteren Teil der Verzierungen konnte sie auch nur erfühlen, niemand würde es jemals sehen, trotzdem sind sie perfekt.
Die Flüstergallerie funktioniert. Als wir die Treppenstufen hinauf gestiegen sind, kamen wir in die Gallerie, einem Gang, der rund um die innere Kuppel geht. Jetzt kann man zum einen das Deckengemälde noch besser erkennen und zum anderen versteht Jemand auf der anderen Seite der Kuppel die Worte, die man gegen die Wand flüstert. Das war total faszinierend.

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Oben auf der Stone Gallery angekommen, hatten wir eine traumhafte Aussicht. Und die ganze Sonne von London im Gesicht!
Auf dem ersten Bild sieht man wieder die Wolkenkratzer mit der Gurke, das Foto danach zeigt das angefangene neue Hochhaus in der Nähe der London Bridge und auf dem letzten Bild ist die Millenium Bridge und die Tate Gallery zu sehen. Links hinter der Tate Gallery, die ihren Schatten auf die Themse wirft ist ein weiteres Hochhaus zuerkennen. Es hat oben drei große Turbinen und steht in der Nähe von Elephant & Castle, auch ein guter Orientierungspunkt, um nach Hause zu gelangen.

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Auf dem ersten Bild ist das Riesenrad London Eye zu erkennen. Die Houses of Parliament konnte man auch erkennen, nur Big Ben war aus keiner Perspektive ausfindig zu machen. Das zweite Bild zeigt meinen Daumen und einen wunderschönen Platz zu Füßen der St Pauls. Von außen und mit soviel Abstand wie möglich sieht St Pauls dann so aus, wie auf dem letzten Bild.

Auf dem Rückweg sind wir noch an einem kleinen Cafe vorbei gefahren. Das hat leider geschlossen und wie es aussieht auch für immer.
Viele liebe Grüße aus London an alle Leser!
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Sonntag, 27. Februar 2011

old spitalfields market

Auf dem Weg in die Brick Lane oder eben einfach in der Nähe der Liverpool Street Station ist der Old Spitalfields Market. Ein kleiner gemütlicher Markt, auf den sich ein kleiner Abstecher am Sonntag sicherlich lohnt.
Es wird viel Mode angeboten und ab und an auch Sachen, die man unbedingt haben möchte, aber nicht braucht. Kleine Eulenplüschtiere zum Beispiel.
Besonders schön finde ich auch das Tücherangebot auf diesem Markt. Viele, viele schöne Halstüscher mit Blümchenprint, oder Spitze, oder Troddeln oder alles zusammen. Wenn ich zurück in Berlin bin, möchte ich auch unbedingt diese gestrickten Verknotungen machen. Als was auch immer.. vielleicht einfach viel üppiger und als Strickjacke? Oder bodenlang als Überwurf für den Strand. Dann müsste ich nur ganz feine Wolle nehmen und sie sehr luftig stricken.

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Gegenüber der Liverpool Street Station gibt es die Polo Bar. Hier kann man 24 h am Tag Kaffe trinken gehen. Ständig kommen Polizisten in die Bar herein, nicht weil die Gegend gefährlich ist, sondern weil direkt nebenan eine Polizeistation ist. Den Grund für häufige Besuche habe ich erst später heraus gefunden.
Am Wochenende ist meist vor dem Geldautomaten der Santander Bank in der Liverpool Street eine Schlange. Die umliegenden Geldautomaten haben dann kein Bargeld mehr, es lohnt sich nicht, einen anderen Automaten zu suchen.. am besten einfach anstellen und geduldig warten.

Samstag, 26. Februar 2011

Die Wege der Themse.

Mein liebster Weg durch London ist von mir zu Hause zur Towerbridge und dann über den Thames Path entlang zum London Eye. Ich mit meinen 2 Fotografiersüchtigen im Schlepptau hatte schon Probleme überhaupt zur Towerbridge zu gelangen. Hilft ja alles nichts, musste ich wohl mitmachen!

Das Graffiti von meinem ersten Spaziergang in die Stadt hat sich verändert. Ich denke, dass der bunte Schriftzug dort ursprünglich nicht hingehört hat und deshalb neu übermalt wurde mit " Jeder ist ein Kritiker". Gestern habe ich gesehen wie der vermeintlich ursprüngliche Künstler den unteren Teil komplett neu anfing.
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Bevor ich zur Tower Bridge komme, muss ich zuerst durch viele neue Hochhäuser und viel Glas gehen. Am Ende einer solchen Glasschlucht fand ich ein kleines Bäumchen stehen, auch künstlich... im Kontrast zum Tower of London der sich schon im Hintergrund zeigt. Neben der Southwark Cathedral fand ich Fratzen. Ich denke im Dunkeln fangen ihre Augen an zu leuchten!
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Das Globe Theatre habe ich wieder vergessen zu fotografieren.. aber die Tate Gallery hat es erneut geschafft. Genau daneben gibt es ganz entzückende Häuschen an denen auch ein riesiger Schmetterling befestigt wurde. Warum weiß ich nicht, ich denke er ist einfach nur hübsch.
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Ich mag die St. Paul's Cathedral. Was ich aber nicht mag ist, dass sie auf der anderen Seite der Themse steht und immer Sonne hat. Sobald ein wenig Sonne über London auftaucht, kann man sicher sein, dass St Paul's in der Sonne steht. Ich wohne auf der falschen Seite der Themse.
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Besuch der 2 Damen.

Ende Januar habe ich Besuch von meiner Familie bekommen. Das Wochenende kam mir anstrengender vor, als die ganze Woche auf der Arbeit, aber ich hatte endlich genügend Zeit mehr von London zu sehen. Das ganze Umherlaufen war wirklich eine Umstellung, wenn man davor nur Bus fährt, um sich dann auf einen Stuhl zu setzen oder höchstens eine halbe Stunde steht. ;)

Am Samstag gingen wir auf den Portobello Road Market in Notting Hill. Zuerst haben wir uns ein wenig verlaufen.. es waren keine Touristen mehr zu sehen und die Häuser um so beeindruckender. Ich liebe Notting Hill! Alle Häuser dort sind so unglaublich hübsch, ich könnte mich nicht entscheiden, in welchem ich wohnen wollen würde. Ich traue mich auch nicht die Preise nachzuschlagen.
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Der Markt an sich ist leider sehr touristenlastig. Auch wenn zwischen den ganzen Antiquitäten ein paar Echte dabei waren, sah Einiges nach Ramsch und neuem, auf alt gemachtem Schnick-Schnack aus. Für die lieben Touristen. Schmuck, alte Bücher, viel Porzellan und Silber konnte man hier finden, viele hübsche Stempel gab es an einem Stand (wie auf jeden anderen Markt in London auch ;). Einen leckeren Kuchenstand gab es und wäre die Verkäuferin nicht so unfreundlich gewesen hätte ich mit Sicherheit Kuchen gekauft, den ich gar nicht wollte, einfach weil er so lecker aussah. Wir konnten uns nicht richtig entscheiden... ist das bei dem Kuchen verwunderlich?
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Auf dem Rückweg sind wir mit dem Bus durch die Kensington Park Road gefahren. Hier gab es viele Läden und kleine Boutiquen, in die ich gerne reingegangen wäre. Oder Schaufensterbummel. Ich denke, hier könnte man gut einkaufen gehen. Danach sind wir zu Libertys gefahren. Auf der Suche nach besonderen Patchworkstoffen, die speziell für Liberty angefertigt werden. Wir haben nur einen entdeckt, und der hatte keinen schönen Print.. aber Salz und Pfefferstreuer hätte ich fast mitgenommen. Tolle Seifen, schöne Notizbücher und viel Porzellangeschirr wären nur halb so schön, wenn das Kaufhaus nicht so besonders wäre. Knarrende alte Holztreppen und großzügig gestaltete Räume.. wirklich einen Ausflug wert!

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Zum Schluss sind wir vorbei an Cleopatras Needle und dem Savoy Hotel, über die Waterloo Bridge etwas essen gegangen. In der Nähe der Royal Festival Hall gibt es viele Restaurant, meistens findet man dort noch einen Platz. Wir waren Pizza essen im Strada, sehr sehr lecker und zum Weiterempfehlen, als Restaurantkette habe ich es schon oft in London gesehen. Über die Waterloo Bridge sollte man wirklich bei Nacht gehen. Viele Häuser sind hübsch angestrahlt wie das Savoy Hotel, das Somerset House, man sieht Big Ben und die Houses of Parliament, die St. Pauls Cathedral, und die Wolkenkratzer der Liverpoolstreet. Zum Beispiel die liebe Gurke von London. London Eye und Royal Festival Hall, sowie die Queen Elisabeth Hall sind immer farbig angestrahlt. Oft von Tag zu Tag unterschiedlich und vor ein paar Tagen habe ich sogar eine alte Frankensteins Monster Projektion gesehen :)