Mittwoch, 30. März 2011

Sonnenschein

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Ursprünglich wollte ich den Buckingham Palace in mein Skizzenbuch zeichnen, zuviele Touristen und das schöne Wetter haben mich dann zum Weitergehen überredet.
Überall in London ist das Zeichen ER für Königin Elisabeth .. wenn sie jetzt abdanken würde, werden alle Säulen und Tore neugemacht?

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Direkt neben dem Buckingham Palace ist der Green Park. Viel Frühling, handzahme Eichhörnchen und Verliebte auf den Bänken. Wer durch diesen Park geht, kommt gleich in den Hyde Park. Kleine Gärtchen, künstliche Seen, viel Wiese zum hinsetzen und jede Menge Sonne!

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Auf dem ersten Bild sieht man den Round Pond. Ein Teich mit vielen Enten, Vögeln und Beton rundherum. Sowas albernes. Die haben in London wohl noch nie einen echten, natürlichen Teich gesehen.. das konnten sie mir nicht wirklich als schön verkaufen ;)
Die "Spiegelkunst" hingegen fand ich toll. Es gibt 3-4 verschiedene Spiegel, die unterschiedlich gebogen sind und ich mich dadurch immer anders sehe. Auf dem Kopf stehend zum Beispiel!

Sonntag, 20. März 2011

Blumenmarkt

Jeden Sonntag ist in der Columbia Road ein Blumenmarkt. Je schöner das Wetter, desto mehr Spaß macht es, sich durch die Blumenstände zu quetschen. Der Markt ist sehr klein, sehr voll und von der Hackney Road aus sogar ausgeschildert.

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Hinter den Ständen gibt es nette Läden, für die sich ein Besuch auch an anderen Tagen lohnt. Future Vintage verkauft gebrauchte Designerkleidung, alle großen Marken sind vertreten und mit wirklich hübschen Sachen. In der Berwick Street habe ich einen Vintageladen gefunden, der ebenfalls Designerlabels anbietet. Leider hässliche Sachen in doofen Stoffqualitäten und da ist es egal ob es ein Burberry Rock ist oder nicht. Future Vintage ist stilvoller.
In dem Fenster über den Läden sitz ein Mann und stickt.
The Powder Room ist ein Kosmetik und Frisiersalon für Mädchen. Alles im 50er-60er Jahre Stil eingerichtet, viel rosa und Mädchen denen gerade die Locken gedreht werden. Ich bin mir unsicher, ob es einfach nur grausam ist, den Kindern bei Sonnenschein die Haare zu machen oder einfach verdammt cool, weil alles so prinzessinen-kitschig ist.

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Vom Columbia Road Flower Market brauch man nur 10 Minuten Fußweg, um in die Brick Lane zu kommen. Dieses Mal hat sie mir viel besser gefallen, als beim letzten Mal, wahrscheinlich da ich an der Trödelmarktseite der Brick Lane angefangen habe und noch mehr Second Hand Shops entdeckte.

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Street Art in der Brick Lane gehört einfach dazu, auch habe ich alte Bekannte wieder getroffen. Ein Wildschwein im gleichen Stil wie das Wiesel und bunte Pilze, die auf Dächern wachsen.

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Mitgenommen habe ich zwei Bund Tulpen für 5 Pfund und Klippdinger in gold. Was ich damit will, ist mir ein Rätsel, in dem Moment erschien es mir notwendig sie zu kaufen.

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Samstag, 12. März 2011

Friska Viljor

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Meine Mitbewohnerin rief mich von Arbeit aus an und fragte, ob ich mich in 30 Minuten mit ihr in Highbury/Islington treffen möchte. Eine schwedische Band die sie vor ein paar Jahren kennengelernt hat spielen dort und sie ist auf die Gästeliste gekommen. Ich habe schnell noch nachgeguckt wo der Club genau liegt, noch ein paar Klamotten übergeworfen und bin dann los. In „The Garage“ war ein kleines Musikfestival „The little Howdy do“, es haben mehrere Bands an dem Abend gespielt, wir haben zwei von ihnen gesehen. Die beiden Schweden saßen auf der Bühne in karierten Hemden, spielten auf Akkustikgitarren und eine Melodika gab es auch. Ich fand die Musik wirklich sehr gut und habe auch meine ersten schwedischen Worte gesprochen „en gång till“ für Zugabe. Zwei Schweden aus der ersten Reihe haben sich umgedreht und verdutzt geguckt, dass noch jemand schwedisch spricht (Meine Mitbewohnerin kann schwedisch sprechen :) ich nur Zugabe rufen).
Die Band, die wir uns unten im Club angehört haben fanden wir nicht gut, ich habe auch nicht die leiseste Ahnung wie der Bandname ist. Wir haben noch mit den zwei Schweden gequatscht und dadurch unsere letzte Tube um 2 Minuten verpasst, dann nehmen wir für den Rückweg eben den Bus.

Die Leute im Hintergrund kennen wir nicht, mussten aber sehr lachen, als wir die Fotos am PC angeguckt haben... die Schlawiner.

Freitag, 11. März 2011

Spuren

Das habe ich auf einem Spaziergang durch Borough gefunden. Tigz + Sue, hoffentlich immer noch :)
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Donnerstag, 10. März 2011

Frühling in London

Der Baum hatte Recht. Es kommt kein Winter mehr, es darf mit dem Blühen angefangen werden.
In Borough habe ich auch kleine Gärtchen und Miniparkanlagen gefunden. Auf solchen werden die Osterglocken gleich massenweise in Quadratmetern angepflanzt!
Ich bin durch Borough gelaufen und überall hat es geblüht. Es gibt verhältnismäßig weniger Grün in London, als in Berlin. Kaum Bäume auf den Straßen und der Hyde Park kann es auch nicht mit der Wuhlheide oder dem Botanischem Garten aufnehmen. Was die Londoner uns aber vorraus haben, ist das Bepflanzen von Blumenkübeln und Töpfen.
Die Trinity Church ist gleich bei mir um die Ecke und hat einen kleinen Garten. Hier wurden Osterglocken angepflanzt, frische Primeln und der Forsythienstrauch blüht auch schon.
In Borough habe ich auch kleine Gärtchen und Miniparkanlagen gefunden. Auf solchen werden die Osterglocken gleich massenweise in Quadratmetern angepflanzt!


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Etwas weiter in Richtung London Bridge bietet sich wieder der Kontrast zwischen Alt und Neu. Im Hintergrund neue Bürogebäude aus Glas und direkt davor kleine alte Backsteinhäuser und niedliche Sitzecken mit Blumen!
Von diesen Wohnungen aus, und ich nehme an es sind Wohnungen, da auf den Balkonen Klappstühle und Tisch standen, hat man einen sehr guten Blick auf die Tower Bridge und genau an der Themse zu wohnen ist bestimmt traumhaft schön.

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Von meiner Seite der Themse aus, habe ich ein wenig das Bankenviertel gezeichnet und habe dann durchgefroren den nächsten Starbucks gesucht. Das nächste Mal sollte ich mich wirklich in die Sonne setzen und nicht nur Sonnenschein angucken. Danach bin ich das erste Mal über die Tower Bridge gelaufen. Das Geländer der Brücke ist teilweise aus Holz, daran konnte ich mich von früheren Londonbesuchen nicht mehr errinnern und war etwas überrascht. Ich finde die Tower Bridge immernoch schön, auf den Weg zur Arbeit muss ich an ihr vorbeifahren und freue mich immernoch über sie!

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Den Tower of London kann man nicht richtig fotografieren. Diese vielen Nebengebäude ziehen den gesamten Tower so doof auseinander, dass der Tower einfach nur langweilig aussieht. Mit Sans Soucci kann er eh nicht mithalten.
Die Bänke in diesem Garten sind durch die Lehne in zwei Teile geteilt. Das finde ich total doof, da geht der Sinn einer Bank irgendwie verloren. Das erinnert mich an einige U-Bahnlinien (z.B. Picadilly und Northern Line) in denen die Plätze auch durch Lehnen abgetrennt sind und ich schon mit meiner Tasche Platzprobleme bekomme. Total bescheuert.

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Auf der anderen Seite der Themse bin ich am Monument vorbeigegangen. Das ist diese Säule zwischen den Gebäuden, auf die man für 2 Pfund auch raufgehen kann. Das steht definitiv noch auf meiner Liste. Das zweite Bild zeigt die London Bridge, rechts im Hintergrund die Southwark Cathedral und das große Gebäude an dem gebaut wird, ist mein Orientierungspunkt für die Tubestation London Bridge.

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Das Graffiti ist glaube ich jetzt fertig. Jedenfalls sieht es seit zwei Wochen so aus.

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Mittwoch, 9. März 2011

Fallstudien

Auf dem Weg zum Imperial College, um bei Studien zu helfen, habe ich wieder ein bisschen mehr von London gesehen. Meine Mitbewohnerin meint sie hat die Sandwichbar bei uns an der Ecke noch nie offen, sie ist auch wirklich oft geschlossen.
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In South Kensington bin ich eine Busstation zu weit gefahren. Durch die vielen Baustellen, an denen wir vorbeigefahren sind, hatte ich etwas die Orientierung verloren. Jetzt kannte ich nur den einen Eingang zum College, mein Plan hat aber gesagt, wenn ich an der Royal Albert Hall vorbeigehe, gibt es einen weiteren Eingang.
Das rote Gebäude ist auch ein College, South Kensington ist eher eine vornehme Gegend. Museen, Universitäten und natürlich der Hyde Park.
Das runde Gebäude ist die Royal Albert Hall, in der spielen am 26. März die Editors, ratet mal wer sich die angucken geht!
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Vor ein paar Tagen wurde ich das erste Mal nach dem Weg gefragt und das Beste ist: ich konnte sogar helfen! Die Hay's Galleria kenne ich schon seit meinem ersten Wochenende in London. Ich habe den Weg erklärt und danach bin ich blöde grinsend weiter nach Hause gegangen..