Freitag, 4. März 2011

Happy New Year!

Ich war seid Januar in fünf Ausstellungen, zwei davon habe ich doppelt besucht und hinzu kommt noch die Ausstellung, auf der ich gearbeitet habe. Das sind insgesamt acht Ausstellung, ich habe noch keinen Club von innen gesehen und war einmal in einer Bar (kein Pub!), in der man auch tanzen konnte. Pünktlich um 1 Uhr haben sie die Musik aus- und das Licht angemacht. Um 1 Uhr! Sowas habe ich noch nicht erlebt, in Berlin ist das der Zeitpunkt an dem man überlegt, ob man schon losgehen möchte.

Am gleichen Wochenende wie der Bar-Club-Abend bin ich also wieder zu einer Ausstellung gegangen. Die Masterarbeiten vom Central Saint Martins College of Art and Design wurden im Victoria House (Southhampton Row) vorgestellt. Die Textil-/Modedesignsachen durften wir größtenteils sogar anfassen! Die Sachen wurden auf Kleiderstangen präsentiert, um möglichst viel zeigen zu können. Die besten Arbeiten wurden eine Etage tiefer extra vorgestellt, mit Video/Ton, einem Buch zu der Arbeit und Fotos.
Besonders schön fand ich eine Arbeit, bei der Printstoffe in die Nahtzugaben mit eingearbeitet wurden, somit innen lagen und durch Gegenlicht erst deutlich hervortraten.
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Eine Strickdesignkollektion gab es auch, genauso wie Schuhe. Auf dem Foto erkennt man nicht deutlich genug, wie schmal der Stiefel ist. Sehr, sehr tolle Stiefel, die leider so schmal sind, das selbst das dürrste Magermodel Probleme hätte ihre dicken Knöchel in den Schuh zu bekommen. Der Schuh entspricht eher eine Modeillustration, als der Realität, das finde ich sehr schade, weil der Schuh auch an normalen Beinen toll aussehen würde!
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Eine andere Arbeit hat schal- oder kettenähnliche Accessoires aus gebrauchten Sachen hergestellt. An jedem dieser neuen Sachen hing ein Zettel mit seiner Geschichte :)
Die Shirts mit den Drucken konnte man föhnen... sollte man föhnen, damit sich die Farben ändern. Das hat total Spaß gemacht! Auf dem letzten Bild sieht man Fotografien zu einer Arbeit, ich habe vergessen zu welcher :D , auf der die Finger der Tante fotografiert wurden, die 20 Jahre lang nicht mehr als Näherin gearbeitet hat, und immernoch die kleinen Nadeleinstiche an den Fingern hat. Vor der Fashionweek sahen meine Finger genauso aus. Ich habe es einmal geschafft mit der stumpfen Seite einer dicken Handnähnadel, durch den Daumennagel meines einen Fingers zu stechen (nur der Nagel) und dabei ein Loch in meinen anderen Daumen zu stechen. Das hat geblutet, ich war in Panik und es tat höllisch weh. Wir haben alles desinfiziert, Plaster drum, aber einen kleinen Bluterguss habe ich immernoch an der Stelle. Sonst sind alle Wunden schon verheilt ;)
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Danach bin ich mit meiner Mitbewohnerin und ihren Hamburger Freunden zum Chinese New Year am Trafalger Square gegangen. Es ist das Jahr des Hasen angebrochen, am 02. Februar war der Chinese New Year Abend und die folgenen 7 Tage sind der Chinese New Year Tag. Feiern, Feiern, Feiern. Die beste Sängerin Chinas klingt genauso wie ein altes traditionelles Instrument... ähm..., aber die Drachentänzer fand ich toll!

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Wir sind dann Essen gegangen und danach zu Stomp! Das kann ich wirklich weiter empfehlen, es war großartig! Wenn man am selben Tag Tickets am Leicester Square kauft, bekommt man die Tickets zum halben Preis. Schöner Tag :)

Kommentare:

Ankes Garten hat gesagt…

Liebe Laura,
das chinesische Neujahrsfest muss toll gewesen sein und zu Stomp wäre ich auch gern gegangen - aber man kann ich alles.
Wir haben dafür morgen Stoffmarkt :)
Ich grüble noch, welches Instrument meinen könnstet.
Viele liebe Grüße
Anke

Laura hat gesagt…

Es war irgendein traditionelles chinesisches Streichinstrument mit 2-4 Saiten (ich weiß nicht mehr genau) und hört sich in etwa wie eine heulende/quitschende Katze an. Wenn ich jetzt traditionelles chinesisches Saiteninstrument googel.. werden mir zu viele völlig unbekannte Instrumente vorgeschlagen. :)