Sonntag, 30. Oktober 2011

Happy Halloween!

Photobucket

Auf der Suche nach Blogs mit Bento Rezepten bin ich über einen gestolpert, der gerade ein Gewinnspiel ausgeschrieben hat. Thema: Halloween. Yeah! Wie ich Herzförmige hartgekochte Eier hinbekomme weiß ich nun auch, aber meine vegetarische Hackbällchen-Spinne ist viel cooler :)

Photobucket Photobucket Photobucket

Mein Deckel ist schön hoch, hier haben das Babybesteck und noch einige Gummitierchen genug Platz. Im Dip ist ganz viel Knoblauch, das finden die Hackbällchenvampirköpfe natürlich doof.. denn sie wurden zusammen mit den Radieschengespenstern einfach reingeditscht. Die Maus hat Kreuzchenaugen (=tod) weil sie den Fliegenpilzen zu nah gekommen ist. im Fratzenpaprikakopf ist die Reispfanne vom Vortag drin, diese wurde mit Wallnusshirn ergänzt. Die Monster-Trauben-Augen sind nicht so gut geworden. Mit Lebensmittelfarbe wollte ich noch so Adern raufmalen.. aber da haben die Augen nur angefangen zu weinen, weil die Farbe zu flüssig war :)

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Ringel Ringel Reihen

Wir sind der Kinder dreien,
wir sitzen unterm Hollerbusch
und machen alle husch husch husch.

Was das soll frag ich mich. Dieses Kinderlied ergibt für mich irgendwie keinen Sinn. Ich denke auch den Kindern ist nicht ganz bewusst, warum sie jetzt unterm Holunderbusch sitzen sollen. Dem kann ich Abhilfe verschaffen, liebe Kinder kommt hervor und helft mir die Beeren abzupflücken. Das gibt dann für alle lecker Saft. Mjammi.

Anfang Oktober jedenfalls war nochmal super tolles Wetter zum Pflücken von Beeren. Die Holunderbüsche hinterm Garten meiner Mutter wurden von mir schon fachkundig abgegrast. Vagen Erinnerungen folgend sind wir dann auf eine Wiese hinterm Dorf gefahren: Volltreffer. Es gab hier noch Unmengen an Beeren. Und ganz viel tolle Landschaft.
Wenn die Rinde vom Holunder abfällt, gibt es eine schöne glatte Oberfläche. Statt Weihnachtsbäumen fordere ich sich abgestorbene Holunderbüsche ins Haus zu holen. Ist auch besser für den Staubsauger. Ohne Nadeln.

Photobucket Photobucket
Photobucket Photobucket

Diesmal wurde aus den Beeren Saft gemacht. Ich habe die Beeren wieder gewogen, dann mit Wasser bedeckt gekocht. Bei 3,5kg Beeren habe ich gleich den Zucker hinzugegebn (1kg). Meine Oma meinte ich solle die Beeren gleich im Topf noch stampfen. Das ich da nicht alleine draufgekommen bin. Nachträgliches Ausdrücken mit dem Handtuch ist doch recht mühsam. Nach 20min kochen habe ich nochmal 3 Liter Wasser hinzugegeben um den Saft zu strecken, so war er doch recht konzentriert. Das ganze wurde noch heiß in Flaschen abgefüllt, in der Hoffnung, dass diese ein Vakuum bilden.

Photobucket Photobucket

Die durch ein Handtuch gesiebten Beeren haben ausgedrückt schonmal genug Saft zum probieren gegeben. Da habe ich dann gemerkt, dass die Beeren den Zucker nicht aufnehmen - der ausgepresste Saft war doch noch sehr holundertypisch bitter. Nachsüßen.

Nun die schlechte Nachricht, nach 3 Wochen sind die Flaschen alle schlecht geworden. Ich denke, dass mit dem Vakuum hat nicht so gut geklappt - mit Ausnahme von einer Flasche. Ich habe Ex-Glühweinflaschen benutzt, mit Gummi-Plopp-Verschluss. Und die einzige Flasche die überlebt hat, war eine alte Weinflasche mit Schraubverschluss (als die Glühweinflaschen alle waren). Hier hat man beim Erkalten auch gut gemerkt, wie das Vakuum den Deckel angezogen hat und eine kleine Delle entstand. Nächstes Jahr wird alles besser.

Photobucket Photobucket

Montag, 24. Oktober 2011

Wie ein Mexikaner.

Seit Monaten liegt hier schon eine Ikea-Decke rum. Sie war ein echtes Schnäppchen für 5€, ist im Versatz gestrickt und hat tolle Farben!
Mein Plan war ziemlich einfach: Loch rein, Poncho haben. Genauso hat es auch geklappt. :) Das Loch habe ich schnell in der Uni mit der Überwendlich-, Overlock-, Kettelmaschiene versäubert. Zwischendurch wurde noch an der Puppe rumdrapiert und überlegt, ob da eine Knopfleiste hin soll. Habe mich letztendlich aber dagegen entschieden, weil ich mich so nicht auf "vorne" festlegen muss. Deshalb ein rundes Halsloch genau in der Mitte.

Photobucket

An der heimischen Strickmaschiene wurde dann ein Rippbündchen gestrickt. Ich habe die volle Breite genutzt! Dafür brauchte ich auch den extra langen Kamm zum Beschweren und Einhängen in das Gestrick.. mein langer Kamm hat aber keine Gewichte. Beschwert also nicht soo gut. Not macht erfinderisch: meine Glasteelichter von Ikea (die ich normalerweise zum Beschweren von Schnitten benutze) habe ich in Säckchen gestopft und in den Werkzeugschubladen habe ich noch Haken gefunden. Vorne eine Victorias Secrettüte, dann kleines schwarzes Säckchen in dem Mal Schmuck war und zum Schluss zwei Ikea-Stoffbeutel die ich meiner Mutter gemopst habe. Vor langer Zeit.

Photobucket Photobucket

Hier auf den Bilder sieht man ganz gut, warum es so schön ist, dass ich den Poncho drehen kann: grade Seite vorn, mit oder ohne Fransen, oder zipfelig und schräg. Mit Gürtel haben wir sogar ein hübsches Ethnokleid. Ziemlich viel Ethno. Wie ein Mexikaner. Im Winter möchte ich den Poncho gerne über schwarze Mäntel ziehen - Farbe! Ich bin gespannt ob das klappt, oder ob es doch nur bei einer Decke für Fernsehabende bleibt. :)

Photobucket Photobucket Photobucket Photobucket

Samstag, 8. Oktober 2011

Mit Essen spielt man nicht.

Photobucket

Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer einer Bentobox. Natürlich könnte ich mich auch mit der normalen Stullenbüchse zufriedengeben... die Bento lässt sich doch aber so schön stapeln :) Ich denke zwar nicht, dass ich irgendwann mit solchen oder diesen Bentos in die Uni gehen werde, trotzdem möchte ich wenigstens hart gekochte Eier in Form von einem Häschen und Karottenblumen haben. Und Kiwischmetterlinge sehen auch recht leicht aus. Viel wichtiger ist mir aber das "Essprinzip" viele verschiedene Sachen (süß, sauer, herzhaft, süß, fruchtig, würzig..) gut in eine Box zu packen. Daher bin ich ein großer Fan von den flachen stapelbaren Boxen, mit Trennwänden und irgendwann auch Silikonförmchen.

Aus London hatte ich meiner Schwester und mir einen Sandwichstempel mitgebracht. Dort natürlich sofort ausprobiert - alles wie geplant, bei dem Wabbeltoastbrot bleibt die Form gut sichtbar erhalten. Nur das etwas festere deutsche Toastbrot wehrt sich dagegen. Wenn ich mit aller Kraft (die Tischplatte merk ich schon) auf das Sandwich eindrücke und es dann toaste... kann man bei dem Motiv grade man so die Herzchen erahnen. Über Nacht kam mir dann die Idee, das Toast etwas anzutoasten, dann meine gewaltige Kraft mit Hilfe des Stempels kundzutun und dann weitertoasten... tadda! Ein perfekter Bär und man erkennt sogar die Pupillen :) So ein Firlefanz.

Photobucket Photobucket

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Makrönchen

Heute gibt es Gastfotos von meiner Nachbarin. Sie hat die Fotos geschossen und mir die Makronen gebacken. In Zukunft bekomme ich sie hoffentlich öfter dazu mir Fotos zu schießen. Und Makronen zu backen - das ist natürlich viel wichtiger, die sind nämlich verdammt lecker.
Als ich die Makronen auf meinem Küchentisch neben einem frischen Blumenstrauß fand, war das ein sehr glücklicher Moment. Kleine Backwaren in kitschigen Farben und in schönen Gläsern verpackt, ich habe mir fast die Nase am Glas plattgedrückt um genau hinzugucken, ob die jetzt gekauft oder selbstgemacht sind. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass man etwas so Hübsches und Niedliches nicht alleine mit der haushaltsüblichen Küche perfekt hinbekommt. Wenig später klingelte es und meine Nachbarin wies mich daraufhin, dass die natürlich selbstgemacht sind. Drei Tage lang hat sie Rezepte und Tipps gelesen, und brauchte auch zwei oder drei Anläufe bis sie die überhaupt hinbekommen hat. Soll wohl gar nicht so einfach zu sein, Geschenke zu backen. Die Rosanen sind mit Himbeergeschmack und die Grünen mit Pistaziengeschmack (das sind die Besseren :)

Photobucket Photobucket

Über den Namen, wie die kleinen Dinger nun eigentlich heißen wurden auch schon endlose Diskussionen abgehalten. Französisch heißen die macaron oder Mehrzahl eben macarons. Das konnte ich ehrlich gesagt schlecht aussprechen, das hört sich wenig deutsch an ;) Also wie heißen die kleinen Süßen nun auf deutsch? Die Nachbarin meinte es bleibe bei macarons, ich dachte ich könnte vielleicht auch Makronen sagen (ich weiß ja nicht wie dort die Backansprüche stehen).. Nachbarin und der Rat der Schwester wiesen mich daraufhin, dass Makronen aus Kokos gemacht werden. Hm. Da mir das alles spanisch vorkam habe ich nochmal die Meinung von Tante Wiki eingeholt.. und die sagt, ich darf auch Makronen sagen.
So und jetzt geh ich und ess alle auf.

Photobucket

Samstag, 1. Oktober 2011

Boote

Einer meiner Lieblingsplätze in Berlin ist definitv der Kaisersteg. Nach der Uni gehe ich oft mit meinen Nachbarn zu Gelatopapi ein Eis holen, laufen dann zwei Minütchen zum Kaisersteg - auf der Wiese sitzend, ein Eis schleckend und Wasser guckend.

Im Hintergrund sind Industriegebäude vom ehemaligen Kabelwerk Oberschöneweide, viele gehören jetzt meiner Uni. Ich liebe diesen gelben Backstein.
Die Fußgängerbrücke wurde extra für die Arbeiter des KWO gebaut - so kamen sie schneller zurück zum Bahnhof Schöneweide. Und ganz vorn sieht man meine selbstgebastelten Boote. Das habe ich wärend der Sommeruni gelernt, etwas das ich nie konnte, aber schon immer mal lernen wollte! Meine Nachbarin hat mir zwar gezeigt wie die zu falten gehen, aber ihr Interesse galt eher Kastanien zum Schwimmen zu bringen als Papierboote. Mehr Boote, die meine ganze Aufmerksamkeit fordern. Kastanien sammeln, Boote schwimmen lassen und einfach auf der Wiese rumsitzen bei strahlendem Sonnenschein, so ist der Herbst dieses Jahr auch ganz gut zu ertragen.

Photobucket Photobucket