Donnerstag, 6. Oktober 2011

Makrönchen

Heute gibt es Gastfotos von meiner Nachbarin. Sie hat die Fotos geschossen und mir die Makronen gebacken. In Zukunft bekomme ich sie hoffentlich öfter dazu mir Fotos zu schießen. Und Makronen zu backen - das ist natürlich viel wichtiger, die sind nämlich verdammt lecker.
Als ich die Makronen auf meinem Küchentisch neben einem frischen Blumenstrauß fand, war das ein sehr glücklicher Moment. Kleine Backwaren in kitschigen Farben und in schönen Gläsern verpackt, ich habe mir fast die Nase am Glas plattgedrückt um genau hinzugucken, ob die jetzt gekauft oder selbstgemacht sind. Bin dann zu dem Schluss gekommen, dass man etwas so Hübsches und Niedliches nicht alleine mit der haushaltsüblichen Küche perfekt hinbekommt. Wenig später klingelte es und meine Nachbarin wies mich daraufhin, dass die natürlich selbstgemacht sind. Drei Tage lang hat sie Rezepte und Tipps gelesen, und brauchte auch zwei oder drei Anläufe bis sie die überhaupt hinbekommen hat. Soll wohl gar nicht so einfach zu sein, Geschenke zu backen. Die Rosanen sind mit Himbeergeschmack und die Grünen mit Pistaziengeschmack (das sind die Besseren :)

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Über den Namen, wie die kleinen Dinger nun eigentlich heißen wurden auch schon endlose Diskussionen abgehalten. Französisch heißen die macaron oder Mehrzahl eben macarons. Das konnte ich ehrlich gesagt schlecht aussprechen, das hört sich wenig deutsch an ;) Also wie heißen die kleinen Süßen nun auf deutsch? Die Nachbarin meinte es bleibe bei macarons, ich dachte ich könnte vielleicht auch Makronen sagen (ich weiß ja nicht wie dort die Backansprüche stehen).. Nachbarin und der Rat der Schwester wiesen mich daraufhin, dass Makronen aus Kokos gemacht werden. Hm. Da mir das alles spanisch vorkam habe ich nochmal die Meinung von Tante Wiki eingeholt.. und die sagt, ich darf auch Makronen sagen.
So und jetzt geh ich und ess alle auf.

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1 Kommentar:

Ankes Garten hat gesagt…

Liebe Laura,
jetzt bin ich auch schlauer über die, die sich Makronen nennen dürfen.
Ist ja eigentlich auch egal, Hauptsache man bäckt sie, oder findet einen, der das tut.
Viele liebe Grüße
T.A.