Dienstag, 24. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

Meine Mitbewohnerin ist ausgezogen und mit ihr auch der traditionelle Weihnachtskranz auf unserem Küchentisch. Dieses Jahr bin ich zu meiner Tante und habe mir meinen eigenen Kranz gewickelt. Ziemlich viele Zweige gehen da drauf, ich war etwas überrascht. Vielleicht auch nur weil ich einen besonders großen und buschigen Adventskranz haben wollte. :) Die roten Tonsternchen habe ich selber gemacht - kurz vor knapp wurden sie dann von meiner Mama glasiert gebrannt. Die kleinen Fichtenzapfen habe ich mit Heißkleber auf einen Knopf geklebt, da konnte ich den Draht besser durchfädeln. Die Holzpilze sind ohne Knopf mit Heißkleber gleich am Draht festgemacht.


Kurz vor Weihnachten bin ich auf eine besonders schöne Seite gestoßen: auf Zeit statt Zeug werden Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten vorgeschlagen, die den (vorallem sinnlosen) Konsum von Weihnachtsgeschenken entgegenwirken sollen. Leider ist es meist etwas schwierig diese "Weihnachtsgutscheine" auch zeitnah einzulösen - ich kenn das von einem nichteingelöstem Geburtstagsgeschenk von einem Freund, der im Februar Geburtstag hatte. Mit meiner Familie klappen solche Sachen besser: gemeinsame Weihnachtsaktivitäten sind das jährliche Plätzchenbacken nur für uns Mädels und dieses Jahr kamen das Kranzflechten sowie ein Besuch in der Märchenhütte hinzu, außerdem wird es am 27. Dezember eine kleine Nährunde geben. :) Das ist zwar nicht als Geschenk gedacht, bedeutet mir aber unglaublich viel.

(.. wobei: zu Weihnachten habe ich mir eine gußeiserne Pfanne gewünscht, auf die ich mich auch wahnsinnig freue! ;)
 
Ich wünsche euch erholsame und stressfreie Feiertage!


Mittwoch, 18. Dezember 2013

Feldsalatpesto mit Walnüssen

Ich liebe meine Gemüsekiste vom Hof Apfeltraum. Ehrlich gesagt spreche ich auch nur über meine "Apfelkiste", was dem ja nicht gerecht wird - es ist etwas mehr drin, als nur Äpfel. Viele dieser Sachen stellen mich vor Herausforderungen, Sachen die ich nicht esse oder noch nie gekostet habe. Bis jetzt gab es in meinen Kisten nichts, von dem ich nicht total begeistert war. Fenchel, Steckrübe, Grünkohl (!) oder auch Pastinaken gehören fest zu meinen Essensplänen und sind gern gesehen. Momentan kenne ich für spezielle Gemüse wie Grünkohl zwar nur ein Rezept, dass ich lecker finde, aber immerhin habe ich etwas gefunden! :) 
Feldsalat gehört zu den Dingen die ich sehr gern esse. Als der Salat letzte Woche erneut kam (vier Lieferungen in Folge), brauchte ich unbedingt ein neues Rezept, um so schnell wie möglich viel Feldsalat zu verarbeiten. Drei Blättchen auf eine selbstgemachte Pizza, oder hier mal ein kleiner Feldsalat waren einfach nicht effektiv genug, um diese Salatmassen als Singlehaushalt wegzufuttern. Meine Kiste ist die kleinste Größe und kommt alle 14 Tage - trotzdem habe ich Probleme alles rechtzeitig zur neuen Lieferung aufzubrauchen. 

Eine kurze Anfrage an Tante Google brachte mich dann zu einem Feldsalatpesto, dass sich sehr gut anhörte. Ich musste nur Walnüsse und Parmesankäse kaufen und konnte schon loslegen. Es sind vier kleine Gläschen entstanden, von denen ich eins verschenkt habe und ein Weiteres bereits aufgegessen habe. Ich bin kein Fan von grünem Pesto, dieses überzeugt mich trotzdem und ich werde es öfter herstellen. Gerade wenn der ganze Winter für mich Feldsalat in meiner "Apfelkiste" bedeutet. :)

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Nerd-Geschenke: Tetris für die Küche.

Für einen Freund habe ich zum Geburtstag Geschirrhandtücher für die Küche bemalt. Da ich keine Weißen gefunden habe, musste ich Graue kaufen. Ich hatte schon Angst wegen der gelben Stoffmalfarbe auf grauem Untergrund, dieses Problem löste sich jedoch von ganz alleine mit einem Blick in meine Stoffmalfarbenkiste. Meine Mama hat mir ihre alten "Stoffmalkreiden" vermacht. Die habe ich noch nie ausprobiert, sie schienen mir allerdings sehr geeignet für dieses Projekt.

Zuerst habe ich mit einem altem Stück Seife und meinem Geodreieck ein Raster aufgezeichnet. Die Seife hat den Vorteil, das sie sich ganz einfach rauswäscht und keine Rückstände hinterlässt - und gewaschen werden muss das Geschirrtuch ja eh. Mit den Stoffmalkreiden konnte ich die Kästchen ganz einfach ausmalen und Tetris spielen



Die Farben mussten dann auf Baumwolltemperatur gebügelt und gewaschen werden. Da die Stoffmalkreiden eine eher wachsige Oberfläche hinterlassen haben, dachte ich beim Waschen geht noch eine Menge Farbe wieder raus. Dem war jedoch nicht so. Die Farben sind etwas heller geworden, mein Angst-Gegner Gelb ist trotz dem grauem Tuch noch sehr gut sichtbar! :) Dieses Projekt hat sehr viel Spaß gemacht, und hätte ich nicht schon 10 Geschirrhandtücher, würde ich mir selbst welche mit Pac-Man bemalen! :D


Montag, 25. November 2013

Regionaler Kaffee-Ersatz aus Eicheln.

Zufällig bin ich über den Blogartikel von Annika gestolpert: ein ausführliches Rezept wie man aus Eicheln einen Kaffeersatz herstellen kann. Da ich keinen normalen Kaffee mag (außer den Geruch von frisch Aufgebrühtem), wollte ich dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Denn wenn der Eichelkaffee nicht nach normalem Kaffee schmeckt, gefällt er mir vielleicht. :D

Über den Artikel bin ich leider etwas zu spät gestolpert, es gab kaum noch Eicheln. Die meisten in der Wuhlheide waren zertreten oder haben schon gekeimt. Im Hof steht eine Eiche, bei der hatte ich mehr Glück. Auch hier gab es viele keimende Eicheln, aber ein paar waren noch nicht so weit und konnten eingesammelt werden. Beim Rezept habe ich mich genau an Annikas Anweisungen gehalten. Nur die gerösteten Eicheln habe ich nicht klein bekommen, und das ganze mit einem Mörser zu zermahlen war mir zu mühselig. Meine Schwester konnte die geviertelten Eicheln in ihrem Mixer-Dings-Bums soweit zerkleinern, dass ich sie im Anschluss mit meiner elektrischen Kaffeemühle (die auch Puderzucker herstellen kann), wirklich klein bekommen habe. Die geviertelten Eicheln hatten sich davor immer verfangen, das hat nicht gut funktioniert. ;) Rausgekommen sind drei kleine Gläschen Eichelkaffee, die ich verschenken werde. Mir schmeckt der Kaffee leider überhaupt nicht - er erinnert mich zu stark an den üblichen Kaffeegeschmack. Freunde die schon an den gerösteten Stückchen gerochen haben meinten er rieche etwas nach Karamell - aus was dieses Zeug ist, was ich ihnen unter die Nase gehalten habe, ist allerdings keiner gekommen.


Donnerstag, 21. November 2013

Kleinigkeit

Ich habe einen neuen Werkstudentenjob. Ich finde gerade wenn man nur 2-3 Mal die Woche arbeitet und die restliche Zeit mit dem Studium beschäftigt ist, ist es enorm wichtig Ordnung zu halten. Ich muss genau wissen, was habe ich vor zwei Tagen gemacht und wo stehe ich überhaupt. Daher führe ich immer "Arbeitsbücher". Mit Post-its markiere ich die verschiedenen Arbeitsbereiche, z. B. gibt es einen Zettel mit "Photoshop, Illustrator, Indesign" - alles was ich mir für typische Arbeitsschritte/Problemlösungen notieren möchte kommt in dieses Kapitel. Ganz am Anfang sind Kontakte/Daten (Welche Telefonnummer rufe ich an, wenn ich krank bin? Wie ist meine Personal-ID für die Zeiterfassung?) und auch ganz wichtig ist die letzte Abteilung mit "To Do" (mit Datum, was muss ich noch alles erledigen + Schmierzettel was ich mir nur kurzzeitig merken muss). So ein Buch ersetzt lose Zettelsammlungen und ich kann kein wichtiges Dokument verschusseln, was vielleicht zwischen meine Studienunterlagen gerutscht ist. :)
Lange Rede kurzer Sinn: ich habe ein Accessoire für mein Buch gebastelt. Das Buch stammt von Ikea, die machen seit neuestem auch Büromaterial. Notizbücher, Post-its und Papierklebeband - ganz, ganz böse (an sowas kann ich einfach nicht vorbeigehen). Das Gummiband stammt von einer alten Sporthose mit Tunnelzügen und die Perlen sind 20 Jahre abgelagert aus meiner Kindheit. Ich habe Massen an Perlen, die einfach nicht weniger werden wollen - dabei bemühe ich mich stets den Bestand zu dezimieren. :) Und mit dem aufgemotzem Buch, macht die Arbeit noch mehr Spaß! :D


Dienstag, 12. November 2013

Brot backen mit Sauerteig

Seit ein paar Monaten backe ich regelmäßig mein Brot selber. Ich finde es immernoch erstaunlich, das ich für mein eigenes Brot nur Mehl, Wasser und etwas Salz brauche, quasi nur drei Grundlebensmittel. :) Angefangen habe ich im August mit meinem Sauerteigansatz - total einfach!

Sauerteig

Um meinen eigenen Sauerteig herzustellen hab ich in ein offenes Glasgefäß eine Tasse Mehl sowie eine Tasse Wasser gegeben und verrührt. Es ist ziemlich egal wie groß die Tasse/das Glas ist, hauptsache ihr benutzt ein gleichmäßiges Maß. Für den Sauerteigansatz nehme ich immer Weizenmehl, weiß nicht warum, aber meine Freundin, die einen Brotbackkurs besucht hat meinte das eben so. Die ersten 2-3 Tage lasst ihr das Gefäß offen und füttert täglich mit einer Tasse Mehl und einer Tasse Wasser. Die Bakterien, die so einen Sauerteig sauer machen holt sich der Teig in dieser Zeit aus der Luft. Am 4. Tag wird wieder gefüttert und das Glas geschlossen (aber nicht mit super-dichtem Gummiring o. Ä.) in den Kühlschrank gestellt. Wer den Sauerteig jetzt im Kühlschrank aufbewahrt muss ca. 1x die Woche füttern, umgerührt werden kann immer. Wer den Teig außerhalb des Kühlschrankes aufbewahrt muss weiterhin alle 1-2 Tage füttern. Auf dem Foto sehr ihr die Susi (Bakterienkulturen brauchen Namen, heißt es unter Sauerteig-Besitzern) und daneben einen großen Kaffepott, um die Glasgröße ungefähr abzuschätzen.


Den Sauerteig kann man gut an Freunde weitergeben oder sich sein eigenes Backup machen, indem man eine Portion dünn auf Backpapier streicht und die ganze Sache trocknen lässt. So ein Backup zu machen, um seine Bakterienkultur alle paar Monate zu sichern, ist super wichtig. Einigen passiert es wohl regelmäßig, dass sie den kompletten Sauerteig in ihr Brot backen, und nichts für einen weiteren Sauerteig übrig lassen. Und falls der Teig mal "zu sauer" wird, kann man nochmal mit dem Backup von vor 4 Monaten neu beginnen. Gesehen habe ich diese Backup-Variante bei Lisa. Den ein oder anderen Sauerteig habe ich so auch schon an Freunde weitergegeben. Wenn ihr so einen getrockneten Sauerteig bekommt, müsst ihr ihn knapp mit Wasser bedecken und ihn auflösen. Ich empfehle ihn 1-2 Tage außerhalb des Kühlschrankes zu stellen, geschlossen in einem Gefäß, täglich zu füttern, um ihn gleich etwas größer zu machen. Danach kommt auch dieser Sauerteig in den Kühlschrank und wird nur noch 1x die Woche gefüttert. Für jedes einzelne Brot wird kein neuer Sauerteig angesetzt, da "alte" Teige mit der Zeit immer fluffigeres Brot machen und besser aufgehen.



Brot backen

Es gibt zig Varianten ein Brot zu backen. Meistens schwören alle auf bestimmte Ruhepausen beim Backen. Teig kneten, 3-4 h gehen lassen, dann 8-12 h in den Kühlschrank, dann 3-5 h ruhen lassen und dann in den Ofen. Insgesamt 19h gehen lassen sind für mich zu aufwendig. Halte ich auch für übertrieben. Die ersten Male habe ich abends einen Vorteig angesetzt, am nächsten Morgen dann den vollständigen Teig geknetet, diesen 3-4 h gehen gelassen und kurz vorm backen nochmal 1 h im Ofen ruhen lassen. Ich muss sagen geschmacklich fand ich keinen Unterschied zu Teig kneten, 5-6 h gehen lassen und backen. Ist auch nicht so ein großes Trata, es soll ja nur Brot rauskommen. :) 

400g Sauerteig
950g Mehl
500ml Wasser
2-4TL Salz

Zuerst werden alle Zutaten zu einem Teig verknetet. Brotteig ist eher klebrig und macht eine riesen Sauerei an den Händen. Am besten ist es die Formen schon vor dem Kneten vorzubereiten. Früher habe ich entweder eine Kastenkuchenfrom mit Backpapier ausgelegt, oder das Brot einfach auf dem Blech geformt. Das läuft im Ofen dann immer etwas in die Breite und ergibt eher Brotfladen als Brot. :D Schmeckt aber auch. Zu meinen Geburtstag habe ich diese super praktischen Brotgärkörbchen aus Holzschliff bekommen. Das mit der Ähre ist für ein 750g Brot und das Ovale für ein kleineres 500g Brot. Mit den Teigangaben von oben bekomme ich beide Körbchen gut voll. Die beiden Formen werden bemehlt, dann der Teig geknetet und dieser dann in die Formen gepatscht.
Beim Mehl nehme ich meist eine 50:50 Mischung zwischen Dinkel- und Roggenmehl. Das ist aber nach Gefühl. Ich denke es wäre auch spannend ein pures Roggen und ein pures Dinkelbrot zu backen und diese dann zu vergleichen.



Zum Teig können natürlich noch weitere Zutaten gegeben werden. Heute gibt es ein Brot mit Sonnenblumenkernen und eines mit Mohrrüben. Sonnenblumenkerne und Röstzwiebeln habe ich bereits ausprobiert und für gut befunden. Das mit Möhren ist neu und der Teig war zuerst zu feucht. Habe dann noch etwas mehr Mehl hinzugegeben. Ich hoffe es wird schön saftig, ohne innen nass zu bleiben. Haselnüsse möchte ich auch noch mitbacken. Hier habe ich den Tipp bekommen bei den Nussbroten, einen Teil des Mehles durch gemahlene Nüsse zu ersetzen. Das gibt dann ein noch kräftigeres Aroma.


In das Brot stecke ich jetzt Spieße und stülpe eine Plastikfolio/-Tüte drüber. Wenn man keine Spieße verwendet wird die Tüte vom Brot angesaugt und klebt dann am Brot. Gibt eine kleine Schweinerei - auch das habe ich bereits ausprobiert. Über die Tüten kommen dann noch Geschirrhandtücher und die ganze Sache lasse ich dann 5-6 h an einem warmen Ort ruhen.


Danach werden die Brote auf ein Blech gestürzt und meistens schneide ich sie noch ein. So gebe ich vor, wo die Kruste einreißt, falls sie muss. Bei den ersten Malen hatte ich oft kurz übern Boden einen langen Riss. Das Ganze wird nun großzügig mit Wasser besprizt und in den vorgeheizten Ofen gegeben. Ich benutze Ober/Unterhitze mit folgenden Temperaturen:

250°C die ersten 15 Minuten
200°C die nächsten 20 Minuten
180°C die letzten 20 Minuten

Zwischendurch mache ich die Brote regelmäßig nass für eine bessere Kruste. Mindestens in den Pausen wo ich die Temperatur runterdrehe, manchmal auch öfter, je nachdem was ich nebenbei mache. Und wenn dann alles gut geht, habt ihr jetzt ein Brot. Wenn ihr die noch warmen Brote rausnehmt und auf den Boden klopft muss ein hohler Klang entstehen, dann ist das Brot auch ganz sicher durch. (Edit: was ihr auch noch machen könnt, ist eine Wasserschale mit in den Ofen stellen. Das sorgt für noch mehr Luftfeuchtigkeit.)




Edit: So sehen die fertigen Brote dann aus. Das Karottenbrot ist wirklich schön saftig geworden! Es war etwas zu feucht, da hätte ich ruhig noch mehr Mehl zugeben können. Ist ganz schön in die Breite gegangen, ich denke der Sauerteig ist jetzt richtig gut. Es gab das erste Mal Platzprobleme im Ofen. ;) Rechts ist ein Zwiebelbrot, dass ich vor 1-2 Monaten gebacken habe. Da ist das Innere vom Brot noch recht fest, aber wie gesagt: je älter der Sauerteig, desto fluffiger das Brot.

 Ich schneide das Größere in Scheiben, friere diese ein und esse das Kleine auf. So muss ich nicht wöchentlich ein Brot backen, sondern kann alle 2-3 Wochen gleich zwei backen und spare Zeit sowie Energie. Die Scheiben vom Eingefrorenem stecke ich kurz in den Toaster und habe dann aufgetautes, frisches und warmes Brot zum Frühstück.

Viel Spaß beim Backen!

Dienstag, 27. August 2013

Wandern mit Hessnatur

Hessnatur sucht für einen Produkttest wieder Freiwillige, diesmal geht es um die Eigenschaften eines Wollshirts und einen Funktionsparka. Getestet wird die Bekleidung Anfang Oktober bei einem Wanderwochenende entlang des Rheinsteigs. Wenn ihr mitmachen möchtet könnt ihr euch hier bewerben: https://hessnatur-insider.com/
Die Bewerbungsfrist wurde meines Wissens sogar auf Mitte September verlängert, auch wenn es hier noch anders steht. :)

Freitag, 23. August 2013

Krähen im Winter

Zu einem Grillabend brachte mir eine Freundin meine bestellte Batikfarbe mit und den Katalog des Versenders - ich könne mit den Bastelanleitungen viel mehr anfangen. Ohhhja, kann ich! Habe mich über den Katalog und das "an-mich-gedacht-haben" fast mehr gefreut als über die Batikfarbe. ;) Mittlerweile habe ich den Katalog von Labbé durchforstet, und die für mich interessanten Ideen ausgeschnitten. Aus der Hülle habe ich noch schnell eine Art Hefter zusammengeklebt, mit Lasche zum reinstecken der nun losen Seiten. Hätte ich eine Kindergartengruppen, eine Schulklasse oder eigene Kinder würde ich dort sicherlich auch ein paar Materialien bestellen. Viele Sachen sind gerade für Bastelanfänger sehr niedlich aufbereitet. Beispielsweise gibt es ein "Ausschneidebuch". Auf der einen Seite ist ein Meer mit Strand zum ausmalen und auf der gegenüberliegenden Seite der passende Leuchtturm. Nachdem beides ausgemalt wurde, wird der Leuchtturm grob ausgeschnitten und auf den Strand geklebt. Süße Idee! Mein Favorit sind wohl aber die "Krähen im Winter". Auf einen vorgefertigten Baum (vorher ausmalen!) werden schwarze, geknickte Dreiecke so geklebt, das nur noch Beinchen, Augen und Schnäbel fehlen. Die Idee finde ich so klasse, ich hoffe meine Mama (die hat eine ganze Klasse voller Schulkinder) auch davon überzeugen zu können. Die Bastelanregungen und die beworbenen Produkte werden alle gezeichnet, nicht abfotografiert präsentiert. Ein wirklich gelungener Katalog!



Nachdem die Schmetterlinge nicht so einfach waren wie sie aussahen, gelangen diese Ministernchen gleich auf anhieb. Sie werden aus einem 29cm langen, einen Zentimenter breiten Streifen Papier gefaltet. Die weggeschmissenen Seitenränder des Kataloges eigneten sich hervorragend dazu. Kann man in großen Massen gut beim Tatort gucken oder immermal wieder nebenbei falten. Beruhigt ungemein die Finger. Für Kinder wird vorgeschlagen noch einen Wunsch in jeden Stern reinzuschreiben. Vielleicht Weihnachts-Wunsch-Sternchen? Ich jedenfalls habe aus einem Teil der Sternchen gleich Anhänger gebastelt. Garn, Perlen - von diesen Sachen habe ich eh zuviel rumliegen.


 
Ich finde die Sternchenanhänger sind für Geschenke und speziell Weihnachtsgeschenke süße Extras, um die Geschenkverpackung aufzuwerten. Ob ich dort jemals einen Namen raufgeschrieben bekomme bezweifel ich zwar, aber hübsch werden sie trotzdem aussehen. Und ein paar könnten in der Vorweihnachtszeit auch an unserer Küchenpflanze "Norbert" hängen. Wäre dann der Weihnachtsnorbert für Studenten :)

Dienstag, 20. August 2013

Eine Gemüsekiste vom Bio-Bauern

Der ein oder andere wird schonmal von diesen "Bio-Kisten-Abos" gehört haben. In einem regelmäßigem Abstand, zum Beispiel wöchentlich oder 14-tägig, wird eine Pfandkiste mit Obst und Gemüse der Saison geliefert. Für dieses Prinzip gibt es regional verschiedene Anbieter, oft von einem Bauernhof/Gärtnerei direkt oder als Zusammenschluss mehrerer Höfe. In meine engere Wahl fielen die Märkische Kiste und die Biokisten vom Hof Apfeltraum. Für den Hof Apfeltraum habe ich mich entschieden, da ist der Hof einfach noch ein Stück näher an mir dran - ich wohne in Ost-Berlin (der Lieferschein heute sagte, ich sei auf der SüdOst-Tour.) Beide Anbieter bieten mehrere Kisten in verschiedenen Größen an. Für mich besonders interessant sind die Kisten wo nur regionales Obst/Gemüse und Kräuter geliefert werden, oder auch die interregionale Kiste wo dieses Sortiment noch mit saisonalem Obst/Gemüse aus Europa ergänzt wird. Das stelle ich mir im Winter besonders reizvoll vor. ;) Schonkost für Mutter und Kind, oder auch eine reine Obstkiste gibt es ebenfalls. Die Obstkisten werden Arbeitgebern nahegelegt, gerade bei kleinen Start-Up-Unternehmen kann ich mir das in der Praxis ganz gut vorstellen. Ich habe erstmal eine Schnupperkiste für 16€ bestellt:   



Die Schnupperkiste konnte ich persönlich entgegen nehmen, sollte ich wirklich ein Abo bestellen, müssten wir einen anderen Weg finden. Für mich wäre es wahrscheinlich am einfachsten unseren Haustürschlüssel zu kopieren und mir die Kiste vor die Wohnungstür stellen zu lassen. Garage, Carport oder Keller fällt wegen nicht vorhanden, oder schlecht erreichbar eher aus. :)
So bekam ich heute meine erste Kiste in einer riesigen Plastiktüte. Beim ersten Mal wird noch in einem Pappkarton geliefert, das nächste Mal bekäme ich eine Plastik-Pfand-Kiste.

Bekommen habe ich:
- einen Salatkopf
- einen Weißkohl
- 3 Zuchini
- 4 Äpfel
- Zwetschgen
- 2 Sorten Tomaten
- Kartoffeln
- Mohrüben
- einen Maiskolben
- ein Bund Petersilie

Die einzigen Dinge die mir etwas Sorgen machen sind der Mais und der Kohl. Das andere kaufe ich selbst sehr häufig. Mais kaufe ich auch regelmäßig, allerdings vorgekocht in Dosen :D Das ist etwas was ich auch sehr an der Kisten-Idee mag: nehmen was kommt - neue Sachen ausprobieren. Für den Kohl hat die erste Recherche schon ein spannendes Rezept ausgespukt - ich werde trotzdem noch in meinen Lieblingskochbüchern nachgucken. Mit dem Mais beschäftige ich mich später.
In Zukunft würde ich die kleinste Kiste für 11-13€ bestellen, die sollte für mich reichen. Da alle Inhalte mindestens das Bio-Siegel der EU haben (überwiegend jedoch sogar Bioland oder Demeter, die viel strengere Regelungen haben), würde ich mit dieser Kiste nicht mehr Geld für Obst/Gemüse ausgeben als sonst, jedoch viel gesündere Waren bekommen. Normalerweise gehe ich nur in den Supermarkt um die Ecke, statt in den Biosupermarkt fünf Tramstationen weiter. Weitere Sachen wie Brot (Märkisches Landbrot), Milchprodukte, Käse und noch mehr Kartoffeln könnte ich wöchentlich einen Tag im vorraus mitdazubestellen. Dann müsste ich gar nicht mehr in den Supermarkt.


Samstag, 17. August 2013

"Irgendwas schafiges!"

Der Beutel für meinen Freund kam sehr gut an, ich habe gleich einen Folgeauftrag bekommen. Für seine Liebste soll es auch ein "übergroßer" Beutel sein, aber mit "irgendwas schafigem" drauf. Kriegn wa hin.



Der rauchgraue Untergrund ist das Wild-Kunstleder vom Türkenmarkt. Als ich es im 3. Semester zum ersten Mal kaufte, kostete der Meter vier Euro, beim letzten Mal waren es schon acht. Seitdem liegt es hier meterweise rum und freut sich endlich mal gebraucht zu werden. :) Die Applikation habe ich mit der Überwendlich-/Overlock-/Kettelmaschiene versäubert und dann einfach aufgesteppt. Eine ZickZack-Versäuberung mit der Haushaltsnähmaschine wäre vielleicht etwas hübscher geworden, da hatte ich aber Angst ums Leder (das würde an der Stelle nur unnötig anfällig werden.) Der weiße Stoff hat einen Nadelstreifen und den Knopf für das Auge habe ich fast vergessen anzunähen. Es ist mir erst beim fotografieren aufgefallen, das da noch was fehlt! :D

Dienstag, 13. August 2013

Skizzenbuch Aug 1. Woche

Im August möchte ich jeden Tag eine Seite im Skizzenbuch machen. Im Studium habe ich es auch ohne Probleme geschafft, aber in letzter Zeit ist das ganz schön eingeschlafen. Wenn ich mal wirklich einen Tag keine Zeit/Lust/Muse habe, muss ich eben am nächsten Tag mehrere Seiten schaffen. Die erste Woche ging ganz vernünftig los, alles wurde noch Zeitnah nachgearbeitet. ;) Am ersten August wurde der Entschluss gefasst, während ich die Urlaubsseite aus Koblenz fertig klebte. Die Seiten die ich hier zeige gehen dann bis zum 11. August, falls jemand nachzählen möchte.






Bei der "ärztivals-Karte" will ich noch ein Foto vom Konzert hinkleben. Ich war dort mit Onkel, Tante, Cousine, Schwester, Mama (ein richtiger Familienausflug) und würde gerne das Gruppenfoto aufkleben, bevor es auf dem Computer verschwindet. Der Käfer ist ein Mehlkäfer der mich ganze zwei Tage beschäftigt hat, indem ich unsere Lebensmittel luftdicht umgefüllt und kontrollieren durfte. Sowas passiert natürlich dann, wenn die Mitbewohnerin im Urlaub ist und ich ihren Kram auch noch durchgucken kann. Die Dinger sind riesig! Gut 15-18mm, daher habe ich mich beim ersten Käfer etwas erschreckt. Nicht zu verwechseln mit dem Brotkäfer der auch gerne im Mehl oder Ähnlichem wohnt, dagegen aber winzig ist.

Dienstag, 6. August 2013

Schätze für mein Schmuckkästchen

Es ist schon den ein oder anderen Monat her, als ich Ketten aus Büroklammern und Klebestreifen bastelte. Um meinen Näh-/Bastelzubehör zu vermindern auch welche aus Perlen vom Türkenmarkt. Die liegen bei mir in Massen in Kisten und werden viel zu selten gebraucht. Doofe Elstern-Gene :)



Die grüne Kette in der Mitte ist aus Büroklammern und Klebestreifen gemacht. Im Ersten Semester war es ganz, ganz wichtig dieses teure Gewebeklebeband zu kaufen. Wir brauchen das UNBEDINGT in mindestens 2-3 Farben für unser Skizzenbuch. Das liegt seitdem auch nur rum und ich habe mittlerweile meinen Bachelorabschluss. Gut ich muss zugeben, ich habe es mal kurz für mein Skizzenbuch und für die Reparatur der Sperrschiene meiner Strickmaschiene benutzt, von "unbedingt brauchen" kann hier aber nicht die Rede sein. Die grüne Kette gab es in Gelb und Grau noch für zwei Freundinnen von mir - dafür wurde das Klebeband mal wirklich gebraucht!

Samstag, 3. August 2013

Urlaubstagebuch & Skizzenbuch

Ich war letzte Woche mit meiner Mama im Urlaub - eine Woche Koblenz angucken. Ehrlich gesagt haben wir es nur bis unter die nächsten schattigen Bäume an Seen und Flüssen geschafft - es war einfach zu warm. Meine Mama hat früher im Urlaub (mit uns) ein "Urlaubstagebuch" gemalt. Jeder Tag bekommt ein Kästchen und das Wichtigste wird zeichnerisch festgehalten. Bei mir hat das nicht so gut geklappt. Die ersten zwei Tage war ich unzufrieden mit dem Ergebnis, habe dann nicht weitergemacht und nach zwei Tagen Bedenkpause endlich "meinen Stil" für ein Urlaubstagebuch gefunden. Von zu Hause aus, male ich das eh nicht mehr fertig (nachholen ist in diesem Fall noch schlimmer, als Fotoalben füllen) und daher beklebte ich die zweite Seite mit Parkscheinen und Diddl-Tüten. Für den nächsten Urlaub bin ich vorbereitet: erst mit Fineliner Motiv zeichnen und dann alles ausmalen :D  



In diesem Jahr habe ich ein neues Skizzenbuch angefangen. Es ist wieder ein bisschen kleiner (ca. A5) und noch total leer. Wenn ich einmal eine Skizzenbuch-Pause mache, ist es so schwer wieder anzufangen. :/ Vielleicht sollte ich diesen August nutzen und jeden Tag etwas ins Skizzenbuch tun. Wäre wirklich ein guter Vorsatz.

Donnerstag, 1. August 2013

Packpapier-Verlag

Durch den Blog von genughaben bin ich auf den Packpapier-Verlag aufmerksam geworden. Ich habe mir gleich drei Bücher/Heftchen bestellt und bin auf den ersten Blick total begeistert. Als Modedesigner finde ich das Buch "Umweltfreundlich Waschen" besonders spannend. Ich hoffe dort einige praktische Hinweise zu finden, um mein Waschverhalten zu verbessern.



Das Buch "Haltbarmach-Almanach" ist besonders schön gestaltet. Das komplette Buch ist handgeschrieben und jede Seite hat noch eine andere Farbgestaltung. Dazu lächelnde Äpfel und glückliche Einmachgläser. Einige Rezepte werde ich definitiv ausprobieren, über Erfolge und Misserfolge werde ich berichten. :)

Dienstag, 30. Juli 2013

Gute Ideen: Weitersagen!

Ich habe das Buch "Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin in ca. fünf Tagen durchgelesen. So schnell war ich noch nie bei einem "Fachbuch"(Harry Potter und der Gefangene von Askaban führt mit einem Tag die Liste an). Einen Tag war ich auch noch mit Töpfern beschäftigt, habe viel in der Bahn geschafft und Abends auch gern die ein oder andere Stunde. In dem Buch stellt Faltin eine andere Methode der Unternehmsgründung vor, die sehr überzeugend dargestellt wird. Er gibt viele Beispiele von Firmen, die gegen alle Normen erfolgreich gegründet haben, bei einigen dieser Unternehmen hat er selbst seine Finger im Spiel gehabt, etwa bei der Teekampagne, dem Ebuero oder bei RatioDrink.
Meine Schwester, meine Mitbewohnerin und ich haben dort mal etwas bestellt. Bei drei Paketen sparen wir uns die Versandkosten, und wir wohnen eh im gleichem Bezirk. Bei Ratiodrink bekommt man regional (Deutschland) hergestelltes Fruchtsaftkonzentrat (Ausnahme: Orange), das zusammen mit Leitungswasser den Saft ergibt. Das spart unheimlich Platz (3L Konzentrat ergeben ca. 15L Saft), der arme Postbote muss es die Treppe hochtragen und geöffnet hält sich so ein Paket drei Monate. Verglichen mit Biosäften aus dem Supermarkt spart die Sache auch noch Geld. Bei unserem ersten Paket hat es noch etwas gedauert, bis wir diesen Zapfhahn rausbekommen haben, das war etwas knifflig - beim nächsten Mal wissen wir wie's geht. Ab jetzt kann gezapft werden, was das Zeug hält (das macht totaal Spaß.) :D Ich habe mir Apfel-Kirschsaft bestellt, den trink ich normalerweise von Albi. Beim geschmacklichen Test, liegt Albi ganz knapp vorn, ich denke das kann Gewöhnung sein oder aber auch die zusätzlichen Süßstoffe und Aromen ;) Auf der Albiseite habe ich jedenfalls keine Angabe zur Herkunft der Früchte gefunden. Damit liegt RatioDrink (trotz etwas sperrigem Namen) wegen dem Verzicht von Aromen und den Früchten aus Deutschland bei mir ganz vorn.

 

Überhaupt halte ich nicht viel von diesen ganzen Zusatzstoffen. Meine Chips (egal wie ungesund, ich kann nicht ohne) kaufe ich mittlerweile ohne Hefeextrakt (dadurch sind nur Kartoffeln, Öl und Salz drin), mein Gemüsebrühenpulver stelle ich selbst her (dazu muss ich unbedingt einen Post schreiben) und wenn ich beim Saft jetzt dauerhaft umschwenke, ist meine Ernährung wieder ein kleines Bisschen besser. Eine Freundin kam neulich zu mir und meinte ich sei ansteckend: sie versucht Obst/Gemüse jetzt lieber regional zu kaufen. Was nützen einem Bio-Äpfel aus Neuseeland, wenn ich momentan Äpfel gut aus Brandenburg kaufen kann? Bei dem Transport und dem Haltbarmachen bleibt eh nicht viel Bio übrig. :)

Samstag, 27. Juli 2013

Ein Vogel Schmetterling wollte Hochzeit machen.

Eine ehemalige Arbeitskollegin von mir hat geheiratet. Als ich in Hamburg mein Praktikum machte war es schon Thema und ich dachte es wäre ganz nett, wenn es soweit ist eine Karte zuschreiben. Nichts Großes, einfach nur nen bisschen Text und irgendwas gebasteltes. Bei Natron habe ich dann diese hübschen Faltschmetterlinge gesehen - die müssen unbedingt auf meine Karte. Und das stellte sich dann als Problem heraus. Hab's einfach nicht hinbekommen, irgendwie fehlte mir der letzte Schritt. Erst als am nächsten Tag meine Mitbewohnerin kam und half, wurden es Schmetterlinge. Meine sind noch etwas platter, als die von Natron, sie müssen ja noch in einen Briefumschlag. ^^

Eine weitere Kollegin aus der Abteilung heiratet dann im August - Schmetterlinge bastel ich aber nicht mehr!  









Donnerstag, 25. Juli 2013

Aus Opa's Garten: Apfelmus selber machen

Mein Opa baut ziemlich viel Obst und Gemüse an, gerade im Sommer kommt meine Oma dann mit Saftpressen und Marmelade kochen kaum hinterher. Zum Teil ist das auch strickte Verweigerung, so muss meine Mama beispielsweise jedes Jahr Kirschmarmelade kochen. Ein Teil davon geht zurück an den Opa, ein anderer Teil wird zwischen ihren Kindern aufgeteilt (zum Beispiel an mich :D ), manchmal bekommt meine Tante auch noch das ein oder andere Gläschen ab und der Rest landet dann doch noch bei Mama. Ich glaube diese unendliche Menge an Kirschen kommt von zwei großen Bäumen. Enorm viel, jedenfalls habe ich auch noch Kirschmarmelade vom letzten Jahr im Schrank. Bin aber auch nicht so der tägliche Marmeladenesser.
Radieschen, Möhren, Zuchini und Johannisbeeren trug ich dieses Jahr nach Hause. Neu ist allerdings, das ich Äpfel mitnehme. Mir schmeckt die Sorte auch nicht, der Apfel ist eher säuerlich und mehlig. Nach Rücksprache mit meiner Mama und meiner Schwester habe ich dann Apfelmus draus gemacht, und davon bin ich total begeistert. Erstmal macht sich das quasi von alleine, ich kann es süßen soviel ich mag (oder eben nicht) und es hält sich eine Weile. In Foren habe ich gelesen, ruhig auch über ein Jahr.

meine Vorgehensweise:

- Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden
- in einen Topf mit ca. 2-3cm Wasser füllen
- etwas Zucker rüber
- bei mittlerer Temperatur kochen lassen, bis die Äpfel "zerfallen"
- gegebenenfalls noch mit einer Gabel nachhelfen

- gut abgewaschene Gläser mit heißen Wasserkocher-wasser übergießen (spart das Auskochen)
- Apfelmus heiß einfüllen und Schraubgläser gut zuziehen




Das große Glas hat ganz hervorragend den Deckel flach angezogen und ist somit dicht, beim Kleinen war ich mir nicht sicher. Das war am Anfang noch nach außen gewölbt, ein Zeichen das der Einweckvorgang eben nicht funktioniert hat. Als ich dann Abends Eierkuchen gemacht habe, war der Deckel doch wieder angezogen. Hätte also nicht gleich das Glas öffnen müssen. Ist aber egal, die Eierkuchen mit dem Apfelmus waren sehr lecker und die Neugier ist auch satt. So kann das zweite Glas vielleicht doch bis Weihnachten stehen, das werde ich dann mit Bratapfel oder so essen.