Dienstag, 9. Juli 2013

"Bitte nicht schubsen, ich habe Joghurt im Beutel"

In Berlin ist der Beutel schon lange Hand-/Taschenersatz. Ich dachte der Trend wird irgendwann wieder etwas abschwächen, tut er nur irgendwie nicht. Ganz im Gegenteil: neben den ganzen Hipster und Designstudenten können und werden Jutebeutel mit Statements oder Eulenmotiven mittlerweile von allen getragen. Für einen Freund von mir (definitiv kein Hipster) habe ich zum Geburtstag ebenso einen Beutel genäht. Etwas größer als die Standartmaße, so kann der Beutel gut zum Lebensmittel einkaufen genommen werden (spart Plastiktüten und sieht besser aus). Als Muster habe ich mich für den "Stadtplan" aus seinem Heimatdorf entschieden. Da gab es beim Auspacken natürlich gleich Kommentare, was die und die Straße den da soll - auch ich habe keine Ahnung. Tante Google-Maps meinte da sind welche, und meine Ortskenntnis beschränkt sich auf 2 Häuser, die ich regelmäßig aufsuchen muss. Also sind da jetzt Straßen :)



Der graue Stoff ist extrem fest (keine Ahnung woher ich den hab, er lag auf einmal im Schrank) und der Blaue ist aufgesteppt. Ich denke das ist haltbarer als Nähte. Für die Straßensteppung habe ich einfach den Kartenausdruck auf normalen Papier festgesteckt und dann nachgenäht. Zum Schluss noch die.. naja.. Hauptstraßen drei bis sechsmal abgesteppt, damit die etwas kräftiger hervorkommen. Eigentlich könnte man das Muster in einer Naht nähen, wenn der Faden nicht reißt ;)

1 Kommentar:

Ankes Garten hat gesagt…

Tolle Idee - wenn die Jungs ihr Dorf nicht kennen, müssen sie mal gucken gehen, sie haben ja jetzt einen Plan :)
Viele liebe Grüße
T.A.