Dienstag, 30. Juli 2013

Gute Ideen: Weitersagen!

Ich habe das Buch "Kopf schlägt Kapital" von Günter Faltin in ca. fünf Tagen durchgelesen. So schnell war ich noch nie bei einem "Fachbuch"(Harry Potter und der Gefangene von Askaban führt mit einem Tag die Liste an). Einen Tag war ich auch noch mit Töpfern beschäftigt, habe viel in der Bahn geschafft und Abends auch gern die ein oder andere Stunde. In dem Buch stellt Faltin eine andere Methode der Unternehmsgründung vor, die sehr überzeugend dargestellt wird. Er gibt viele Beispiele von Firmen, die gegen alle Normen erfolgreich gegründet haben, bei einigen dieser Unternehmen hat er selbst seine Finger im Spiel gehabt, etwa bei der Teekampagne, dem Ebuero oder bei RatioDrink.
Meine Schwester, meine Mitbewohnerin und ich haben dort mal etwas bestellt. Bei drei Paketen sparen wir uns die Versandkosten, und wir wohnen eh im gleichem Bezirk. Bei Ratiodrink bekommt man regional (Deutschland) hergestelltes Fruchtsaftkonzentrat (Ausnahme: Orange), das zusammen mit Leitungswasser den Saft ergibt. Das spart unheimlich Platz (3L Konzentrat ergeben ca. 15L Saft), der arme Postbote muss es die Treppe hochtragen und geöffnet hält sich so ein Paket drei Monate. Verglichen mit Biosäften aus dem Supermarkt spart die Sache auch noch Geld. Bei unserem ersten Paket hat es noch etwas gedauert, bis wir diesen Zapfhahn rausbekommen haben, das war etwas knifflig - beim nächsten Mal wissen wir wie's geht. Ab jetzt kann gezapft werden, was das Zeug hält (das macht totaal Spaß.) :D Ich habe mir Apfel-Kirschsaft bestellt, den trink ich normalerweise von Albi. Beim geschmacklichen Test, liegt Albi ganz knapp vorn, ich denke das kann Gewöhnung sein oder aber auch die zusätzlichen Süßstoffe und Aromen ;) Auf der Albiseite habe ich jedenfalls keine Angabe zur Herkunft der Früchte gefunden. Damit liegt RatioDrink (trotz etwas sperrigem Namen) wegen dem Verzicht von Aromen und den Früchten aus Deutschland bei mir ganz vorn.

 

Überhaupt halte ich nicht viel von diesen ganzen Zusatzstoffen. Meine Chips (egal wie ungesund, ich kann nicht ohne) kaufe ich mittlerweile ohne Hefeextrakt (dadurch sind nur Kartoffeln, Öl und Salz drin), mein Gemüsebrühenpulver stelle ich selbst her (dazu muss ich unbedingt einen Post schreiben) und wenn ich beim Saft jetzt dauerhaft umschwenke, ist meine Ernährung wieder ein kleines Bisschen besser. Eine Freundin kam neulich zu mir und meinte ich sei ansteckend: sie versucht Obst/Gemüse jetzt lieber regional zu kaufen. Was nützen einem Bio-Äpfel aus Neuseeland, wenn ich momentan Äpfel gut aus Brandenburg kaufen kann? Bei dem Transport und dem Haltbarmachen bleibt eh nicht viel Bio übrig. :)

Keine Kommentare: